Hier sind alle Texte zusammengefasst, welche die Grundlagen behandeln

Dir geschehe nach Deinem Glauben (zweiter Text)

Diese Aussage wird Jesus zugeschrieben und man findet sie in verschiedenen Stellen im Neuen Testament, nur immer leicht anders ausgedrückt.
Und wer nun glaubt, dass Jesus damit den Glauben an einen Gott meint, der irrt. Auch wenn man es uns (ich bin katholisch groß geworden) so vermittelt hat.

Du sollst also nicht an einen Gott als Person glauben, der auf einer Wolke sitzt und über Dein Schicksal entscheidet, denn das ist nicht so.
Gott ist das Universelle Bewusstsein und damit alles was ist. Dein Job hier auf Erden und vermutlich auch in anderen Dimensionen ist es, Erfahrungen zu machen,
Erlebnisse zu erleben. Denn da Gott alles ist, kann er es nicht selbst machen. Und entschuldige wenn ich das so sage,
diesem Universellen Bewusstsein ist es gleichgültig, wie Du Deine Erfahrungen machst und wie Du mit ihnen umgehst.

Gleichgültig meint natürlich nicht so etwas wie egal, es ist nur alles gleich gültig. Weil Du einen freien Willen hast und was noch wichtiger ist,
Du bist eine unzerstörbare Seele. Du kannst nicht sterben, Du kannst nur die Form wandeln.
Also, es ist gleich gültig, was Du anstellst. Ja fein, wirst Du denken, dann darf ich ja andere ausrauben, ermorden, plündern und was Dir so noch alles einfällt.
Nun, dazu gibt es dann aber noch das Prinzip von Ursache und Wirkung, also ist es für das Universum und damit für Gott zwar gleich gültig,
was Du machst, für Dich aber nicht. Denn jede Saat, die Du aussäst, geht auf und die Früchte bekommst Du dann. Also, schau also nicht blöde aus der Wäsche,
wenn da etwas auf Dich zukommt, was Du so nicht haben wolltest.

 

So, nun zurück zum Glauben. Was meine ich denn dann damit?

Ein Beispiel: Du warst als Kind draußen spielen, bist durch Pfützen gesprungen und hattest mächtig Spaß. Natürlich dazu noch nasse Füße. Und Deine Mutter sagte Dir,
dass Du eine Erkältung bekommst, wenn Du nasse Füße hast und Du hast es geglaubt und eine Erkältung bekommen. Damit hat sich dieser Glaube dann verfestigt,
erst der übernommene Glaube Deiner Mutter, nun ist er zu Deinem geworden. Und selbst wenn Du mittlerweile schon lange erwachsen bist und nicht mehr an
Deine Glaubenssätze aus der Kindheit zurückdenkst, bekommst Du eine Erkältung, wenn Du mal nasse Füße bekommen hast.

 

Ja gut, das ist ja mal einfach, aber was ist mit Krankheiten, was haben die mit Deinem Glauben zu tun? Nehmen wir einmal das Schreckgespenst Krebs.
Jetzt überlege mal ganz spontan, was alleine der Name dieser Krankheit in Dir auslöst.

 

Ich verrate Dir mal meine Sicht dazu. Krebs ist ein ganz natürlicher Vorgang, wir alle haben jeden Tag unzählige Krebszellen im Körper,
nur werden die vom Immunsystem sofort erkannt und beseitigt. Aber es funktioniert nicht immer, und dann bekommen wir dieses Krankheitsbild,
was den Menschen so einen Schrecken einjagt. Aber woher kommt der Krebs als Krankheit?

 

Bei den meisten spukt dann sofort der Lungenkrebs im Kopf herum und der kommt ja einwandfrei vom Rauchen. Ist doch so, oder? Dann dürften Nichtraucher,
die auch keine Passivraucher sind, nie Lungenkrebs bekommen und alle Raucher müssten Lungenkrebs bekommen. Und genau dies passiert nicht.
Wozu dient denn die Lunge? Vordergründig nur zum Atmen, aber es geht noch weiter. Es ist der Austausch vom Innen und Außen,
dazu gehört auch Kommunikation und anderes.

Themen der Lunge sind oft: „chronischer Kummer, Trauer, Sehnsucht, keine Lebenslust, unfrei, enttäuscht, verzweifelt, unbewältigte Trennung, nicht hierher gehören,
alles ist verboten, isoliert, keine Daseinsberechtigung“. Und wenn da Themen lange genug unterdrückt wurden, dann bricht eben der Körper aus und es entsteht Krebs,
quasi als Hilferuf der Seele mit der Bitte, doch da mal genauer hinzuschauen. Wenn man das macht, kann der Krebs wieder verschwinden.

 

Meist passiert aber etwas völlig anderes. Man geht zum Arzt und bekommt dann diese Diagnose, meist verbunden mit einer noch geschätzten Lebenserwartung.
Der Arzt ist ja eine Autorität und seine Aussage ist wahr, also sinkt die Lebensenergie erst einmal in den Keller, was der Heilung nicht unbedingt förderlich ist.
Und dann beginnt ein Kampf gegen den Krebs, mit Strahlen, die das Gewebe zerstören, leider auch gesundes Gewebe gleich mit und die Energie des Körpers
wird gleich noch dazu benutzt, den entstandenen Schaden zu reparieren. Meist ist aber zu wenig davon da. Oder man bekommt eine Chemotherapie, eine Substanz die chemisch eng verwandt mit Senfgas ist. Das ist ein chemischer Kampfstoff, mit dem sich die Soldaten im ersten Weltkrieg gegenseitig umgebracht haben.
Und wenn der Patient es dann nicht überlebt, dann geht er als nächster Fall in die Statistik ein, die damit natürlich wieder bestätigt wird.
Und auf genau solche Statistiken hat sich der Arzt gestützt, der dem Patienten die Diagnose gestellt hat.

 

Jetzt kann man natürlich sagen, ich wettere gegen die Schulmedizin und alle Ärzte machen das aus niedrigeren Beweggründen.
Nein, bestimmt nicht, sie wissen es einfach nicht besser und solange mit Krankheiten so viel Geld zu verdienen ist wird sich das auch nicht ändern.

 

Und solche Mechanismen findet man bei allen Krankheiten, vom Schnupfen bis zu Ebola. Ach Moment wirst Du sagen, dass sind doch Krankheiten,
die durch Erreger übertragen werden und die bekomme ich eben dann, wenn ich mit diesen Erregern in Berührung komme und angesteckt werde.


Nein, eben nicht. Du kannst Dich in eine total überlaufene Sporthalle stellen, in der lauter Schnupfennasen sind, wenn Du die Bereitschaft nicht hast,
einen Schnupfen zu bekommen, passiert Dir nicht. Und wie ist das mit Ebola? Genauso, nur kommt hier noch Deine Angst dazu, die natürlich Dein Immunsystem schwächt
und der Glaube daran, dass Du mit einem Ebola Patienten zu tun hattest, führt dazu, dass Du diese Krankheit dann auch bekommst.

 

Und was ist mit Unfällen? Wenn ich stürze und mir ein Bein breche, dann hat das aber nicht mit meinem Glauben zu tun, oder? Eben doch,
weil Du dieses Ereignis jetzt zur Heilung benötigst. Vielleicht zwingt Dich ja Dein Bein zur Ruhe, zeigt Dir auf, wo Du Dich nicht vorwärts bewegen kannst
oder so etwas in der Art.

 

Nichts geschieht aus Zufall, alles hat seine Ursache, meist in unbewussten Konflikten.

 

Und wieso sage ich dann, Dir geschehe nach Deinem Glauben? Weil alles aufgrund bewusster oder unbewusster Glaubenssätze geschieht,
und aus Konflikten dieser Glaubenssätze miteinander.

 

Ja, und wenn der Glaube so mächtig ist, dann kann er mich doch auch heilen, oder nicht? In der Tat geschehen die meisten Heilungen durch den Glauben.
Ob dies nun der Glaube an ein Medikament ist oder der Glaube an eine Therapie oder sonst etwas.

 

Nun könnte ich ja hingehen und mit irgendeiner Methode jede Krankheit heilen, welche Therapie es ist, ist gleichgültig,
ich muss nur den Patienten dazu bekommen, daran zu glauben.

 

So berichtet Dr. Klinghardt in seinem Lehrbuch für Psychokinesiologie von einem Fall eines Mannes mit Lymphdrüsenkrebs im Endstadion,
der von der Schulmedizin als nicht mehr therapierbar eingestuft wurde und zum sterben nach Hause geschickt wurde. Dieser Mann gab nicht auf
und las wiederholt über eine Pflanze aus Südamerika, die genau seinen Krebs heilen könne. Er hatte sich die Pflanze besorgt und
innerhalb von vier Monaten war sein unheilbarer Krebs verschwunden. Dummerweise hat er zwei Jahre später einen wissenschaftlichen Bericht gelesen,
der nachgewiesen hatte, dass die Pflanze bei dem Krebs absolut nutzlos sei und innerhalb von vier Wochen war der Krebs wieder da und hat ihn umgebracht.

 

Hier zeigt sich einiges auf, über das man mal nachdenken kann.

Zum einen hatte dieser Mann Heilung erfahren, nachdem er eine Therapie gefunden hatte, an die er glaubte. Also könnte man hingehen,
und dem Patienten etwas anbieten, und ihm gleichzeitig mit Hypnose oder ähnlichen Mitteln den Glauben daran einzupflanzen.


Ja, aber dann ist bei dem Patienten der Glaube durch den wissenschaftlichen Bericht zerstört worden, worauf der Krebs zurückgekommen ist
und ihn schlussendlich auch getötet hat.


Also ist diese Methode, dem Patienten nur den Glauben an Heilung zu verpassen, nicht nachhaltig.
Und genau aus diesem Grunde halte ich da nichts von.


Es gibt keinen Umweg über den Konflikt im bewussten und unbewussten Glauben, wenn man eine echte Heilung erreichen möchte.

Also, den Glauben herauszufinden, der zu dem Konflikt und der Krankheit geführt hat, und diesen dann neutralisieren und durch einen dienlicheren Glauben zu ersetzen.

Und wo liegen dann die Grenzen des Machbaren? Da wo Dein Glaube endet, wo Du glaubst, es geht nicht. Dann ist das so, Du hast ja Deinen Freien Willen.

Ich sehe derzeitige Grenzen nur als Orientierungspunkte, sobald ich sie erreicht und überschritten habe, suche ich mir neue Grenzen, mit denen ich dann genau so verfahren.

Ganz nebenbei, um noch mal auf Jesus zurückzukommen. Er hat nie behauptet, jemanden geheilt zu haben.
Er sagte immer nur: "Dein Glaube hat Dich geheilt".

Ich vermute, er war so charismatisch und echt in seinem Sein, dass die Menschen ihm geglaubt haben, so dass er alleine durch seine Anwesenheit den
Menschen die Kraft gegeben hat, sich selbst zu heilen.

 

Denk mal drüber nach. Es ist nur meine Meinung, aber ich könnte ja recht haben.

 

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Wahrheitsfindung durch Induktives Denken


Charles Haanel schreibt in dem elften Kapitel des Masterkey Systems über eine Methode, die er als induktives Denken bezeichnet.

Da ich es für sehr wichtig halte, möchte ich doch ein paar Zeilen dazu loswerden.

Induktives Denken besteht darin, so viele Einzelfälle wie möglich miteinander zu vergleichen, um die Gemeinsamkeiten zu finden. In einer ganz freien Interpretation möchte ich einfach mal verdeutlichen, was ich darunter verstehe und warum dieses Thema aus dem Buch von 1912 heute aktueller ist als je zuvor.

Gerade auch im spirituellen Bereich finden wir sehr viele Informationen, speziell seit „the secret“ ist dieser Bereich aktueller denn je. Doch wie kommen wir denn nun dahin herauszufinden, welche „Wahrheit“ denn auch unsere Wirklichkeit ist?

Die Themen, mit denen sich die Menschen dahingehend beschäftigen, sind dermaßen vielfältig, dass es schon sehr spannend ist. Ja, und was für den einen stimmig ist und funktioniert, braucht ja auch nicht für alle passend zu sein.

Wie gehe ich denn nun am besten an solche Informationen heran? Na ja, als erstes stelle ich mir die Frage, ob ich das, was ich da gerade erfahre, für möglich halte. Ist es nicht der Fall, kann es sein, dass es tatsächlich nicht funktioniert oder dass ich noch kein Bewusstsein für dieses fremde Gebiet habe.

Wenn ich nun den Eindruck habe, es kann so sein, dann vertiefe ich das Thema so gut es geht, und versuche die Gemeinsamkeiten zu ergründen, die dieses Thema mit anderen Themen hat, die ich bereits kenne. Und so kann ich nach und nach die tatsächlichen Wirkmechanismen herausfinden, denn eigentlich kommen alle funktionierenden Methoden auf ein und dasselbe raus.

Aber welche Methode ist denn nun die Beste? Ich sage da mal ganz einfach, diejenige, die Du kannst und die am besten zu dem Ziel passt, das Du erreichen möchtest. Wirksamkeit ist eben das Maß der Wahrheit. Nimm einfach genau das, was für Dich im Moment funktioniert. 

Im Übrigen ist diese Methode auch diejenige, die der gesamten Wissenschaft zugrunde liegt, nur funktioniert sie da nicht immer. Warum nicht? Das hat zwei Gründe. 

Zum einen ist es so, dass viel zu oft vereinfacht wird, So wird zum Beispiel in der Medizin die Wirksamkeit eines Mittels daran gemessen, bei wie viel Patienten das Mittel hilft. Nehmen wir einmal eine Pille gegen Kopfschmerzen, wenn die bei 80 % der Patienten hilft, dann gilt sie als wirksam. Na ja, hier geht es eben nur um Unterdrückung von Symptomen. Kommen beispielsweise 100 Patienten zum chinesischen Arzt, dann hat dieser 100 verschiedene Diagnosen und demzufolge auch ebenso viele Therapien. Man kann eben Menschen nicht gleichschalten, dafür sind sie viel zu komplex.

Der zweite Grund ist einer, den wir aus der Quantenphysik kennen, und dies ist die Rolle des Beobachters. Wie wir wissen, entscheidet der Geist des beobachtenden durch seine Erwartungshaltung mit, welches Ergebnis bei einem Versuch herauskommt. Nehmen wir einfach mal das berühmte Doppelspaltexperiment, mit dem man untersucht, ob zum Beispiel Licht Welle oder Teilchen ist. Je nachdem, was der Beobachter erwartet, wird das Ergebnis eins von beiden sein.

Also, bleiben wir weiter neugierig, schauen auch weiter über unseren Tellerrand und lernen weiter. Ich bin überzeugt, die Wahrheit ist relativ einfach.

Bernd

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Du hast die Macht!!



Und was es wirklich bedeutet, diese Macht zu haben.

Die Macht, die sich unter Deiner Kontrolle befindet, ist nicht die Macht über andere Menschen oder Umstände. Natürlich kann man eine solche Macht anstreben, aber man sollte sich dabei immer bewusst sein, dass genau diese Kraft immer eine Gegenkraft erzeugt. Also eine Gegenwehr. Eine Kraft gegen etwas einzusetzen führt immer zu einem Kampf.. Denn selbst, wenn man anscheinend den Kampf gewinnt und die Oberhand behält, wird sich immer unterschwellig der Widerstand regen, ständig bereit, aufzustehen und den Kampf wieder aufzunehmen. Eine Regierung, die ihr Volk ständig unterdrückt, wird irgendwann die Welle der Gegenwehr erfahren. Ich denke da gerade an die französische Revolution. Der Adel als bisheriger Machthaber wurde hinweggefegt und ermordet durch die Macht des Volkszorns.

Halten wir also fest, dass „Macht über etwas“ und „Macht gegen etwas“ nicht der ideale Weg sind.

Wie macht es denn die Natur? Das Grundprinzip in der Natur ist das Wachstum, weil die stärkste Kraft im Universum die Liebe ist.

Nehmen wir einmal einen Grashalm, der sich seinen Weg durch den Beton sucht. Er hat die Macht, dies zu tun, aber er setzt bestimmt keine Kraft dafür ein. Sein Wachstum sorgt dafür, dass der Beton Platz macht und eine Lücke lässt. Denn der Grashalm kämpft nicht gegen den Beton, sondern setzt seine Macht dazu ein, zur Sonne zu kommen.

Die wirkliche Macht ist die erschaffende, kreative Macht, die Wege findet, wo man vorher keine gesehen hat.

Ganz nebenbei wird dieses Prinzip auch bei der modernen Medizin angetroffen. Nehmen wir mal den Krebs. Einmal erkannt, wird er mit allen Mitteln bekämpft, mit Chemo, Strahlen und dem Skalpell. Leider führt dieser Weg selten zum dauerhaften Erfolg. Aber Alternativen sind ja schlichtweg nicht gewollt und ein Patient, der auf diese massiven „Kampfhandlungen“ verzichten will, hat einen schweren Stand gegenüber den Ärzten. Statt die Kräfte in einem sinnlosen Kampf gegen den „Feind“ zu vergeuden, kann man die Krankheit auch als sinnvolle Botschaft der Seele betrachten und dann den sanften Weg der Veränderung der Krebsursachen widmen. (Ich will und werde hier natürlich keinem raten, auf ärztliche Behandlung zu verzichten, denn damit würde ich mich strafbar machen)

Die Macht, von der wir hier reden, wirkliche Macht, ist eine kreative Macht, eine Macht, die Neues erschafft, weil sie sich mit der mächtigsten Kraft im Universum verbunden hat, der Liebe.

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Was ist denn eigentlich die Seele?

Immer wieder kommt die Frage auf, was denn eigentlich die Seele ist. Wenn wir eine Definition suchen, dann finden wir nicht nur eine, sondern eine Vielzahl, die sich oft genug widersprechen.

Der Begriff Seele kommt eigentlich aus dem Altgriechischen und wird dort Psyche genannt. Fragen wir nun die Psychologie, die den Begriff in ihrem Namen führt, dann werden wir bitter enttäuscht, denn man windet sich heraus und sagt, dass der Begriff Seele zu ungenau sei und man beschäftigt sich in der Psychologie mit der Lehre vom Erleben und Verhalten. Suchen wir in der Philosophie, finden wir auch viele Deutungen, die nicht übereinstimmen, also auch nicht so brauchbar.

Vielfach wird der Begriff Seele auch als Ausdruck des Inneren Erlebens betrachtet, wie zum Beispiel bei dem Ausdruck der Krankheit als Sprache der Seele. Auch ich benutze diesen Ausdruck sehr gerne, weil er deutlich macht, dass äußere Dinge wie Krankheiten aus dem Inneren kommen. Und diese Betrachtungsweise ist hier recht dienlich, weil sie hilft, sich selbst zu verstehen.

Aber was ist das nun, haben wir eine Seele? Nein, haben wir nicht, wir sind diese Seele und haben uns in dieser Daseinsform als Lebewesen auf diesem Planeten eben einen Körper und eine ich-bezogene Persönlichkeit zugelegt, das Ego. Und dieses Ego basiert zum großen Teil auf dem Verstand. Und sofort höre ich wieder die Einwände, wir sollen doch unser Ego überwinden, um glücklich zu werden oder gar Erleuchtung zu erlangen. Und das ist esoterischer Blödsinn, warum sollten wir etwas haben, nur um es überwinden zu müssen. Ist doch unlogisch.

Dieser Körper und dieses Ego sind Werkzeuge, die wir nutzen können und sollten, um unsere Erfahrungen zu machen. Und Werkzeuge sollte man benutzen und sich nicht von ihnen benutzen lassen.

Mein Ego ist das Werkzeug, mit dem ich die Dualität überhaupt erst erfahren kann, und diese Erfahrung ist erst dann wirklich nützlich, wenn ich im Hinterkopf behalte, dass trotz des Gefühls des Getrennt-Seins alles miteinander verbunden ist, jeder andere ist nur ein anderer Aspekt der Universalseele.

Und der Körper? Was ist mit dem? Schau Dich an, wie findest Du Dich? Zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn oder was passt Dir nicht? Höre dem zu, der Körper ist nur ein Ausdruck Deines Inneren. Und wenn Dir da etwas nicht passt, schau Dein Inneres an, ändere es und Dein Körper folgt nach. So einfach ist das, Du kannst nichts im Außen ändern, auch wenn unzählige Anbieter von Diätkuren und sonstigen Schönheitsmitteln Dir etwas anderes erzählen wollen.

Fassen wir einmal zusammen, dass vieles einfach nur Denkmodelle sind, die uns helfen, die Wahrheit zu erfassen und für uns zu erklären.

Du bist diese Seele und alles andere gruppiert sich darum. Nützlich, wichtig, aber nicht die Hauptsache.

Du bist die Seele und diese Seele ist der Kern Deines Seins.

Sie ist es, die unvergänglich ist und die mit immer neuen Werkzeugen wiedergeboren wird, um weitere Erfahrungen zu machen.

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Altes Wissen

 

Es gibt Naturgesetze, die wir erkennen, wenn wir die Natur, also unsere Wirklichkeit, betrachten.
Die Lichtgeschwindigkeit gilt als größtmögliche Geschwindigkeit im Universum, das sagt uns die Physik. Dennoch gilt dieses Gesetz z. B. nicht für Gedanken.

Es gibt demnach mehr als " nur " diese Gesetze. Die Physik kann nicht alles erklären. Die kosmischen Gesetze schließen die Naturgesetze ein und ergänzen sie durch geistige Gesetze.

Es gibt dieses Wissen !

Es ist altes Wissen, es gab immer schon Menschen, die sich über ihre Bedeutung im Klaren waren.

Wo fange ich an ? Für mich am Anfang 

Hermes war der griechische Gott der Weisheit und der Wissenschaften. Als Götterbote verkündet er die Beschlüsse des Zeus und führt die Seelen der Verstorbenen in die Unterwelt.
Entsprechend ist in der ägyptischen Mythologie Thoth der ibisförmige oder paviangestaltige Gott des Mondes, der Magie, der Wissenschaft, der Schreiber, der Weisheit und des Kalenders.

Als Hermes Trismegistos galt Thot/Hermes als sagenhafter Verfasser zahlreicher philosophischer, astrologischer, magischer und alchemistischer Schriften.

Auf ihn werden, als Verfasser die Smaragdtafeln zurück geführt .

Das Buch Kybalion beinhaltet die sieben „hermetischen Prinzipien“, es wird im Ursprung Hermes Trismegistos zugeschrieben, obwohl die Autorenschaft nicht eindeutig geklärt ist, da die Urheber nicht genannt werden und das Buch selber nur auf „drei Eingeweihte“ verweist.


Es wurde erstmals auf Englisch im Dezember 1908 in Chicago veröffentlicht .

Ob es sich hier um " altes überliefertes Wissen“ oder gechannelte Botschaften von einer jenseitigen Ebene handelt, muss offen bleiben.
Für mich jedoch enthält es viel Wahrheit. Die Kenntnis der hermetischen Prinzipien kann sehr nützlich sein , wenn man das SEIN (SICH + Leben ) verstehen möchte .

Es sind kosmische Gesetze, die man nicht außer Kraft setzen kann. Durch ihre Kenntnis erklären sich viele Phänomene, wer sie kennt und sie sich bewusst macht, kann sie nutzen. Ich werde hier nun in meinem Bewusstsein diesen Nutzen zeigen.


Die sieben hermetischen Prinzipien, auf welchen die ganze hermetische Philosophie beruht, sind folgende:

1. Das Prinzip der Mentalität


2. Das Prinzip der Entsprechung


3. Das Prinzip der Schwingung


4. Das Prinzip der Polarität


5. Das Prinzip des Rhythmus


6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung


7. Das Prinzip des Geschlechts.


Das erste Prinzip:

„Alles ist Geist, das Universum ist mental“

Dieses Prinzip erklärt, dass unsere Erscheinungswelt oder das Universum nichts anderes ist als eine mentale Schöpfung des Alls. Das Universum als Ganzes, in all seinen Teilen und mit allen Einzelwesen und Erscheinungen existiert im Geist des Alls. In diesem Geist leben wir, bewegen wir uns und haben wir unser Sein.

Wir sind Teil des Ganzen, also auch Teil dieses Geistes. Wir sind Schöpfung und Schöpfer in Einem. Unsere Gedanken erschaffen unsere Realität. Unsere Vorstellungskraft verändert diese Realität. Schöpfung hat keinen Anfang und kein Ende, sie existiert im Geist, der immer war und immer sein wird.

Vielleicht kann man aus diesen wenigen Worten herleiten , warum die Schöpfung , für mich " ALLES - WAS - IST " , ist oder " Gott " ( ohne jegliche kirchlichen Dogmen ) .

Das zweite Prinzip:

"Wie oben, so unten; wie unten, so oben.Innen wie außen, im Kleinen, wie im Großen."

Die Verhältnisse im Universum (Makrokosmos) entsprechen demnach denen im Individuum (Mikrokosmos) ....... die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im Menschen und umgekehrt. Veränderungen im mikrokosmischen Bereich wirkten sich folglich auch auf die Gesamtheit aus.

Der Grund für Kriege ist der Gleiche wie für Zwistigkeiten in der Familie. Solange es nicht gelingt, friedlich im persönlichen Umfeld mit seinen Mitmenschen auszukommen, solange wird es Kriege geben.

Wie du innerlich bist, so erlebst du deine Außenwelt. In der Außenwelt erkennst du dich selbst. Wenn du etwas in dir veränderst ..... in Einstellungen und Betrachtungsweisen ........ verändert sich auch dein Umfeld.


Das dritte Prinzip:

"Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt."


Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass "alles in Bewegung ist", nichts ist so beständig, wie der Wandel., also somit die Veränderung .

Dieses Prinzip erklärt, dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Manifestationen von Materie, Energie und sogar des Geistes hauptsächlich auf abweichenden Schwingungsgraden beruhen.
Vom All, welches reiner Geist ist, bis zu den gröbsten Formen der Materie ist alles in Schwingung.

Schwingungen können sich gegenseitig beeinflussen. Sich überlagernde Töne ergeben z. B. neue Töne. Schwingungen können erschaffen und zerstören. Schwingungen beeinflussen unseren Gemütszustand. Unsere Lebenskraft, der Unterschied zwischen Leben und Tod, der Grad unserer Gesundheit ist Schwingung.
Die Chinesen bezeichnen diese Lebensenergie als Chi Das Chi muss im Fluss bleiben, um Gesund zu sein.

Das vierte Prinzip:

"Alles ist zweifach, alles ist bipolar; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebracht werden."

Scheinbare Gegensätze sind nur unterschiedliche Ausprägungen des gleichen Sachverhaltes. Es gibt keine absolute Hitze oder absolute Kälte. Auf einem Thermometer lassen sich stufenlos Temperaturen ablesen. Die zwei Ausdrücke Hitze und Kälte bezeichnen nur verschiedene Grade desselben Dinges, und dieses selbe Ding, welches als Hitze und Kälte erscheint, ist nur eine Form, eine Variation und ein Grad von Schwingung. So sind Hitze und Kälte einfach die zwei Pole von dem, was wir Wärme nennen ..... die hiervon abhängenden Erscheinungen sind Äußerungen des Prinzips der Polarität.

Das gleiche Prinzip äußert sich auch im Falle von "Licht und Dunkelheit", welche dasselbe sind; die Unterschiede bestehen nur in den verschiedenen Graden zwischen den beiden Polen der Erscheinung. Dunkelheit ist nur ein Fehlen von Licht.

Wo also hört Dunkelheit auf und wo beginnt das Licht?
Was ist der Unterschied zwischen "groß und klein", zwischen "hart und weich", zwischen "schwarz und weiß", zwischen "scharf und stumpf", zwischen "leise und laut", zwischen "hoch und niedrig" zwischen positiv und negativ" und „gut und böse“?
Bosheit ist nur ein Fehlen von Güte und Hass ein Mangel von Liebe.

In unseren Beurteilungen greifen wir Menschen gern zu den Extremen., den beiden Endpunkten auf einer Skala .

"Schwarz-Weiß-Denken " nennt man das.

Das Bewusstsein, dass uns in unserer linearen Welt alles nur bipolar erscheint, jedoch alle Abstufungen dazwischen auch möglich sind und die Ursachen von negativer Bewertung nur das Fehlen von Positivem ist, verdeutlicht uns, dass in allem Schlechten auch etwas Gutes steckt und umgekehrt. Die Bewertung hängt ab von der eigenen Perspektive bzw. Blickwinkkel . Bei Wechsel der Perspektive ( Blickwinkel ) sind immer andere Bewertungen möglich.

Das fünfte Prinzip:

"Alles fließt; aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus."


Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass sich in allem eine abgemessene Bewegung, hin und her, äußert; ein Fluten und Einfluten; ein Rückwärts und Vorwärtsschwingen; eine pendelartige Bewegung;.......... eine Gezeiten gleiche Ebbe und Flut;......... eine Hoch-Zeit und eine Tief-Zeit; zwischen den beiden Polen,..... die in Übereinstimmung mit dem eben besprochenen Prinzip der Polarität existieren. Es gibt immer eine Ausweitung und eine Einschränkung; einen Fortschritt und einen Rückschritt; ein Ansteigen und ein Abfallen; ein Geben und Nehmen, und dies in allen Aspekten des Universums, der Sonnen, Welten, Menschen, Tiere, des Geistes, der Energie und der Materie.

Dieses Prinzip äußert sich in der Erschaffung und Zerstörung der Welten; im Aufstieg und Verfall der Nationen; im Leben aller Dinge; und schließlich auch in den mentalen Zuständen der Menschen.
Alle Erscheinungen unterliegen einem Kreislauf von beständigem Auf und Ab.
Rhythmus ist, dass sich alles in gleicher Weise wiederholt: Die Jahreszeiten, Tag und Nacht, Leben und Tod .


Das sechste Prinzip:

"Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz, es gibt viele Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz."


Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass jede Wirkung ihre Ursache hat; dass jede Ursache eine Wirkung hervorbringt, die wiederum Ursache für eine neue Wirkung ist.

Die Wirkung entspricht der Ursache in Qualität und Quantität. Gleiches muss Gleiches erzeugen. Aktion = Reaktion.

Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat ist eine Ursache, die eine Wirkung hat. Es gibt also keine Sünde, keine Schuld, keinen glücklichen Zufall und kein unglückliches Schicksal, sondern nur URSACHE und WIRKUNG, die, vor dem Hintergrund der Reinkarnation, viele Jahrhunderte und Existenzen auseinander liegen können.....beantwortet vielleicht die Frage , warum Kinder ???

Das siebte Prinzip:

"Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Plänen."

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass sich in allem eine männliche und gleichzeitig eine weibliche Seite zeigt. In der chinesischen Philosophie wird es das Prinzip von Ying und Yang genannt.

Dies trifft nicht nur auf der physischen Ebene, sondern auch auf allen anderen Ebenen der Schöpfung zu. Auf der physischen Ebene äußert sich das Prinzip als Sexualität; auf den höheren Ebenen nimmt es höhere Formen an, das Prinzip aber bleibt immer dasselbe. Keine Schöpfung, sei sie physisch, mental oder geistig, ist ohne dieses Prinzip möglich.


Alle Dinge, alle Personen enthalten in sich die zwei Elemente oder Prinzipien. Jedes männliche Wesen enthält auch das weibliche Element; jedes weibliche Wesen enthält auch das männliche Prinzip.

Das Prinzip ...... die Vereinigung von männlich und weiblich ..... wirkt immer in der Richtung von Zeugung, Neubildung und Schöpfung., ohne da nun weiter drauf einzugehen ;-)


Das Prinzip der Resonanz oder der Anziehung:

Alles ist Schwingung. Es gibt harmonische und disharmonische Schwingungen. Harmonische Schwingungen gehen in Resonanz.

Wir erkennen dieses Prinzip, wenn wir Menschen begegnen, die uns - teilweise ohne dass wir sie näher kennen , spontan sympathisch sind. Umgangssprachlich sagt man: Wir "ticken" genauso, oder: Wir haben die gleiche Wellenlänge.

Gleiche Schwingungen ziehen sich an und verstärken sich gegenseitig. Schwingungen, die wir ausstrahlen ...... durch unser Bewusstsein und unsere Gedanken .......... werden aufgenommen und gehen in Resonanz, wenn sie harmonieren.


Alle Vertreter der aktuellen "Wünsch Dir was"-Welle ( sorry ) machen sich das Prinzip der Anziehung zunutze.
"Kontrolliere Deine Gedanken (Schwingungen) und die Realität wird sich so verändern, wie Du es Dir wünscht". Mache Dir ein genaues Bild von der Realität, die Du Dir wünscht, lebe in Gedanken schon in ihr, zweifele nicht daran und nach dem Gesetz der Anziehung wird diese Realität in Dein Leben kommen. So wird es allgemein angepriesen ...........

Fünf Dinge sind dabei zu beachten

1. Du ziehst nicht das an, was Du Dir wünschst, sondern das, was Du bist.


Wünsche sind oft Gedanken von Mangel: Ich wünsche mir viel Geld, weil ich nichts habe oder gern mehr hätte. Wer Mangel denkt, wird Mangel bekommen. Wichtig ist also, was dahinter steckt, was die "Triebfeder" hinter meinen Wünschen ist. Soll Geld mir Unabhängigkeit bescheren, meinen Status und mein Ansehen in der Gesellschaft erhöhen oder Sicherheit bieten.

2. Das Gesetz der Anziehung funktioniert wie ein Magnet.


Ein Magnet zieht Eisen an, aber nur, wenn es in "Reichweite" ist. Ein Lottogewinn ist nicht möglich, ohne Lotto zu spielen oder anders formuliert: Man muss sich eventuell "bewegen", um in die Reichweite zu kommen.


3. Denke und lebe das Ziel und überlasse dem Universum
den Weg dahin.

Ein Lottoschein ist nicht zwingend und nicht der einzige Weg zum Geld, es gibt viele Möglichkeiten. Beschränke Dich nicht im Denken.


4. Anziehung braucht keinen Druck, sie funktioniert von
allein,..........

Nicht drängeln und keine Bedingungen stellen ist wichtig.

5. Wehe, wenn Wünsche wahr werden.

Jede Veränderung ist auch mit Konsequenzen verbunden. Über diese sollte man sich im Klaren sein und sie akzeptieren, bevor man etwas verändern möchte.

und dann ist da noch ........

Das Prinzip des Ausgleichs oder der Balance:

Auf dem Prinzip des Rhythmus und dem Prinzip von Ursache und Wirkung basiert das Prinzip des Ausgleichs, auch Karma genannt.

Karma entsteht und muss ausgeglichen werden. Dabei geht es nicht um "irdische" Gerechtigkeit. Es geht auch nicht um " Schuld "

Das Prinzip des Ausgleichs oder des Karma ist das , was mit "Auge um Auge und Zahn um Zahn" definiert wird ................. was Du jemandem zufügst, wirst Du selbst erleiden müssen; was Du jemandes Kind zufügst, wird Dein eigenes Kind erleiden müssen.

Dabei reichen schon die Gedanken, du musst es nicht tun !!!!!!!!

Denke nicht , mit Groll im Herzen , das Karma wird es schon richten , bei dem Anderem .

Du triffst immer nur Dich selbst! !!!!!

Du erntest , was du säst !

Dennoch ist Karma unvermeidbar, weil es zu den Erfahrungen gehört, die wir hier machen sollten , um uns zu entwickeln.

Mag ein Jeder , der das liest , für sich selber , das rauslesen , was ihn weiterbringt .