Hier sind alle Texte zusammengefasst, welche die Grundlagen behandeln

Krankheit und Heilung

Ursprünglich wollte ich dieses Kapitel „Krankheit als Sprache der Seele“ nach einem recht bekannten Buch von Rüdiger Dahlke nennen, aber ich habe es doch etwas globaler gehalten. Wie kann man denn am einfachsten Krankheit definieren? Als Funktionsstörung? Oder als Abwesenheit von Gesundheit? Sowohl als auch, aber ich nenne es lieber eine Botschaft der Seele. Das will ich natürlich auch begründen, warum ich diese Definition bevorzuge.
Fangen wir doch einmal ganz unten an, bei der Entstehung eines Lebewesens, ich betrachte hier mal den Menschen wegen der Komplexität. Eigentlich gilt das aber auch für jedes andere Lebewesen. Wenn man sich das mal aus der Sicht der Medizin ansieht, dann haben wir zwei halbe Zellen, das heißt sowohl in der Eizelle als auch im Spermium ist jeweils ein DNS-Strang erhalten, in jeder Zelle, die sich reproduzieren kann, haben wir ja einen doppelten DNS-Strang. Auf jeden Fall entsteht aus dieser einen Zelle, die dann zusammenfindet, ein kompletter Mensch. Und wer sich mal die Mühe macht, mit einem Anatomiebuch die Perfektion eines Menschen zu betrachten, der wird sich dieses Wunders erst einmal richtig bewusst. Und mal ehrlich gefragt, wie komplex solch ein DNS-Strang auch sein mag, wie soll er das alleine erklären können, was daraus wird? Und im Laufe der Zellteilung und Vermehrung spezialisieren sich die Zellen zunehmend auf ihre Aufgabe. Die Zellen im Herzen haben einen ganz anderen Job als Nervenzellen, die Zellen in der Leber wieder etwas ganz anderes und so weiter. Ein Wunder ohne Ende, wie ich meine.


Nun kommen da noch zwei Tatsachen hinzu, die das klassische Bild der Schulmedizin ein wenig in Frage stellen beziehungsweise aufzeigen das es da doch wohl noch etwas mehr geben muss. Zum einen ist da die Erkenntnis, das wir als Menschen alle Informationen, beginnend mit der Zeugung aufnehmen. Solche Informationen bekommt man unter anderem in der Psycho-Kinesiologie oder ähnlichen Therapien, aber auch durch Tiefenhypnose, Rebirthing und weitere Methoden. Da passt der Gedanke auf einmal nicht mehr herein, dass alleine das Gehirn zur Informationsverarbeitung und Speicherung da ist, zu dem Zeitpunkt der Zeugung gibt es dies noch nicht. Die zweite Tatsache, die ich hier ansprechen will, betrifft die Genetik. Mittlerweile sieht es so aus als sei das Genom des Menschen komplett entschlüsselt und die Informationen, die wir vorfinden, reichen um Welten nicht aus, um das komplexe Wesen eines Menschen zu entschlüsseln. Moderne Forschungen aus dem Bereich der Epigenetik zeigen auf, dass nicht die Gene und bestimmen, sondern eher wie ein Klavier betrachtet werden müssen, bei dem die Seele bestimmt, welche Tasten gedrückt werden und welche nicht. Und es ist mittlerweile erwiesen, das die Gene nicht für ein Leben lang festgelegt sind, sondern sich auch durchweg ändern können. Nicht die Gene sind der Chef, da gibt es die Seele des Menschen, der innere Kern, das innere Wesen.
Natürlich will oder kann die Wissenschaft mit der Seele nichts anfangen, weil sie nicht beweisbar ist. Selbst die Psychologie, welche die Psyche ja im Namen trägt, hält sich da ganz bewusst raus. Da wir hier aber einen Schritt weiterdenken dürfen, soll das kein Hindernis für weitere Betrachtungen sein. Ja, ich gehe da noch bewusst einen Schritt weiter, ich bin von der Unsterblichkeit der Seele überzeugt und auch davon, dass wir nicht nur einmal leben, sondern in jedem Leben neue Erfahrungen sammeln dürfen, oder auch müssen, je nachdem wie man das betrachtet.


Ich behaupte hier an dieser Stelle mal ganz einfach, das die Seele mit dem Bauplan für einen perfekten Menschen, sprich Körper und Geist, auf diese Welt kommt. Eine Ausnahme gibt es für mich da, wo noch Aufgaben aus Vorleben zu erledigen sind, hier kann es sein das die Seele diese Aufgaben in Form von körperlichen oder geistigen Problemen gleich mitbringt.
Wenn ich nun mal darüber nachdenke, welche Informationen auf diese kleine Seele in Menschenform einwirken, dann ist das schon eine ganze Menge. Das beginnt mit der Zeugung, und für mich ist hier schon der erste kritische Punkt erreicht. Entsteht dieses Kind aus Liebe oder aus Versehen, gehen die Eltern liebevoll miteinander um, und so weiter. Jeder mag diesen Gedanken weiter fortführen. Die komplette Schwangerschaft ist der nächste Prüfstein in der Entwicklung des Menschen. Wie gehen die Eltern damit um? Ist es die Freude auf einen neuen Erdenbürger, ein Kind, das in Liebe erwartet wird? Wie reagiert die Umwelt? Ich denke da an junge Eltern, die selbst noch nicht wirklich erwachsen sind, sich aber aus Liebe zueinander auf das Kind freuen, aber von der Umgebung mit Sorgen und Problemen bombardiert werden. Oder der Chef, der gar nicht davon begeistert ist, dass seine Mitarbeiterin in Mutterschaftsurlaub geht oder das Unternehmen ganz verlässt? All diese Informationen und Emotionen der Mutter in diesen Situationen bekommt das Kind ungefiltert mit. Ungefiltert deswegen, weil der bewusste Verstand, der Informationen verstehen und hinterfragen kann, erst mit dem Beginn der Pubertät entsteht. Dies lässt sich auch anhand der Gehirnwellen nachweisen, je jünger ein Mensch ist, desto mehr sind die Gehirnwellen in einem Bereich, in dem Informationen einfach nur aufgenommen werden, ähnlich einer Hypnose.
Wir können an dieser Stelle mal festhalten, dass Kinder alle Informationen aufnehmen, und sie beziehen alles auf sich und fühlen sich als Ursache für das, was geschieht. An dieser Stelle mag man sich einfach mal umschauen und sich Gedanken machen, wie wir mit unseren Kindern umgehen. Damit meine ich nicht nur Dich und mich, sondern als Menschheit insgesamt. Natürlich habe ich bei meinen Kindern viele Dinge auch suboptimal gelöst, ich wusste es ja damals noch nicht besser. Das Ganze soll auch in keiner Weise dazu führen, uns selbst, unseren Eltern oder allen anderen Eltern Vorwürfe zu machen. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch zu jeder Zeit die Entscheidungen trifft und so handelt, wie er es für optimal hält. Wenn sich nachher herausstellt, dass es noch ein wenig besser gegangen wäre, dann war die erste Entscheidung kein Fehler, sondern nur etwas, das sich durch eine höhere Reife und weitere Informationen als suboptimal herausstellt.
Die Frage, die man sich hier unwillkürlich stellen muss ist es, ob man überhaupt alles richtig machen kann. Ich sage mal einfach, nein, das geht nicht, man kann nur versuchen so viel wie möglich richtig zu machen. In den allermeisten Fällen sind beide Elternteile berufstätig, weil es anders finanziell nicht funktioniert, das Kind kommt in den Kindergarten, wo immer mehr Kinder pro Aufsichtsperson zusammenkommen, das Eingehen auf das einzelne Kind wir immer schwieriger. Dann kommt die Schule, lebhafte Kinder werden gezwungen, stundenlang still zu sitzen und sich Informationen zu merken, die sie zum großen Teil nicht interessieren. Da ist nirgendwo mehr Platz für eine individuelle Betreuung und die Möglichkeit, aus den Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes das Optimum zu erreichen. Erziehung läuft zum großen Teil auf Anpassung an das System hinaus, verhält sich das Kind systemkonform so wird es belohnt, macht es das nicht, kommen Sanktionen. Sehr häufig leider in der Form, dass es Zuwendung und Liebe nur dann gibt, wenn man den Anforderungen genügt. Dadurch, dass Zuwendung nur dann kommt, wenn sich das Kind konform zu den Bedürfnissen der anderen richtet, wird das eigentlich „Ich“ immer mehr untergraben und es kommt zu den ungelösten seelischen Konflikten.
Oder um es mit einem anderen Bild zu beschreiben, die ehemals leeren Wände in unserem Geist werden mit Glaubenssätzen vollgeschrieben, die uns entweder dienlich sein können oder die uns schaden können.


Jeder, der sich ein klein wenig Gedanken über diese Thematik macht wird zugeben müssen, dass hier ein sehr hohes Konfliktpotential vorliegt. Die Seele weist mich darauf hin, dass es da etwas zu klären gibt, erst durch unangenehme Gefühle, die mich auf die dahinterliegende Problematik hinweist, und wenn ich darauf nicht höre, kommt es zu Krankheitssymptomen, die Botschaft der Seele wird immer deutlicher. Solange wir das Verständnis für diesen Mechanismus nicht haben, werden wir immer wieder versuchen, den Botschafter der Seele, das Symptom zu beseitigen, praktisch den Botschafter umbringen, bevor wir die Botschaft gehört haben.
Wie kommen wir also zu wirklicher Heilung?

Jede echte Heilung kommt aus der Seele heraus!

Die fünf Ebenen der Heilung als Erklärungsmodell für echte Heilung.


Aus der indischen Medizin kennt man das System der fünf Ebenen der Heilung, die sehr gut verstehen lassen, wie wirkliche Heilung funktioniert.


Die 1. Ebene (körperlich, mechanisch)
Hier sind wir auf einer rein körperlich mechanischen Ebene, hier finden wir die Chirurgen, den Chiropraktiker, den Physiotherapeuten genauso wie alle anderen mechanischen Therapien.
Hier findet nur ein rein mechanischer Eingriff in den Körper statt.


Die 2. Ebene (biochemisch)
Die zweite Ebene ist eine biochemische Komponente, hier finden wir alle schulmedizinischen Medikamente aber auch die westlichen Heilkräuter.
Es geht hier um die chemische Wirkung auf den Körper.


Die 3. Ebene (energetisch)
Hier finden wir alle energetisch wirksamen Therapien, wie die komplette chinesische und die indische Medizin, Niedrigpotenzen der Homöopathie, Reiki
und ähnliche energetisch wirksamen Methoden.


Die 4. Ebene (seelisch)
Auf dieser Ebene arbeitet man mit der Psycho-Kinesiologie, Mentalfeldtechniken, EFT, Bach-Blüten und Hochpotenzen der Homöopathie
und den Methoden der Hawaianischen Medizin. Auch findet man hier die Systemaufstellung.


Die 5.Ebene (spirituell)
Gemäß der Hermetischen Gesetze ist alles Geist, alles ist geistiger Natur. Hier finden wir die tief verwurzelten Glaubenssätze und Überzeugungen,
die meist schon in der Kindheit aufgenommen wurden und im Laufe des Lebens immer weiter gefestigt wurden.
Einfach weil die persönliche Realität durch eben diese Glaubenssätze erzeugt wird, und dadurch verfestigen sie sich immer mehr.
Auf dieser Ebene finden wir auch Wunderheilungen, Heilungen durch Gebete und tiefe Meditation. Diese Ebene ist der Schlüssel zu allem.
(ganz nebenbei bemerkt arbeitet auch das Mind Clearing System(tm) auf genau dieser, der 5. Ebene, weil es hilft, die dienlichen Glaubenssätze zu stärken und 
die nicht-dienlichen Glaubenssätze zu verändern)


Anwendung und Auswirkung
Idealerweise behandelt man eine Krankheit auf der Ebene, auf der sie entstanden ist. Bleibt man auf einer unteren Ebene wird man keinen Erfolg erzielen, ist man oberhalb dieser Ebene wird man auf jeden Fall einen Effekt erzielen, da jede Ebene Einfluss auf die darunter liegenden Ebenen hat.
Dies nun erklärt sehr gut, warum viele Krankheiten als nicht behandelbar gelten, da die Schulmedizin klassischerweise auf erster und zweiter Ebene arbeitet und wie ich es vorher ausgeführt habe, gibt es einige begründete Annahmen, wonach alle Krankheiten auf der seelischen Ebene entstehen.

Beispiele:
Als erstes Beispiel möchte ich einen Fall aus dem Lehrbuch der Psychokinesiologie von Dr. Klinghardt anführen, dieser Fall hat ihn maßgeblich dahingehend beeinflusst, diese Methode zu entwickeln. Es handelt sich hier um einen Mann, der an Lymphknotenkrebs erkrankt war. Die Krankheit war dermaßen weit fortgeschritten, einer der Lymphknoten hatte gar die Größe einer kleinen Wassermelone. Schulmedizinisch war dieser Mann am Ende der Therapien angelangt, die Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun und so schickten sie ihn zum Sterben nach Hause. Jedoch war dieser Mann ein Kämpfer und wollte sich nicht mit seinem Schicksal zufriedengeben. Er suchte nach Informationen und fand einen Bericht, wonach eine spezielle Heilpflanze bei genau seiner Art von Krebs hochwirksam sei. Er besorgte sich diese Pflanze und begann sie regelmäßig zu nehmen. Der Erfolg war, dass sich der Krebs zurückbildete und in wenigen Monaten komplett verschwunden war. Der Krebs war mit allen diagnostischen Möglichkeiten, die man hatte, nicht mehr nachweisbar. Zwei Jahre später las genau derselbe Mann einen wissenschaftlichen Bericht, dass die Pflanze zumindest bei Krebs total nutzlos sei. Die Folge war, das der Krebs zurückkehrte und den Mann innerhalb weniger Wochen umbrachte.
Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, welchen Einfluss der Glaube, sprich die fünfte Ebene der Heilung, auf die Gesundheit hat. Was hier leider nicht geschehen war, es wurden die seelischen Ursachen der Krankheit nicht beseitigt, der Glaube hatte den Patienten zwar geheilt, als der Glaube weggefallen war, konnte die Krankheit zurückkommen.
Nun kann man ziemlich schnell die Frage aufwerfen, ja, wenn der Krebs den Patienten nun umgebracht hat, was hatte die Seele den für einen Grund, die Botschaft so deutlich zu machen, das am Ende der Mensch gestorben ist. Wenn ich davon ausgehe, dass die Seele unsterblich ist, dann hat sie erkannt, dass sie in diesem Erdenleben die Botschaft nicht loswird und bekommt im nächsten Leben die Möglichkeit, es neu zu beginnen.

Aus: Du hast die Macht, Bernd Neuhaus

 

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Was solltest Du machen, wenn Du nicht weißt, was Du machen sollst?

Stell Dir einmal eine Situation vor, in der Du möchtest, dass sich etwas ereignet oder dass Du etwas bekommst, aber es geschieht einfach nicht. 
Wie gehen die Menschen dann im Allgemeinen vor? In er Regel fangen sie an mit den Vorgehensweisen, die sie am besten können.


Nehmen wir jemanden, der möchte unbedingt einen neuen, großen Fernseher haben. 
(Wobei man diesen Text natürlich auf alles andere übertragen kann, mit mehr oder weniger kleinen Änderungen).

Der erste Ansatz, diesen Fernseher zu bekommen, nenne ich einmal die "erste Stufe". Und die besteht einfach darin, 
dass man sich in sein Auto setzt, zu einem Geschäft für Fernseher fährt, und sich den gewünschten Fernseher kauft 
und mit nach Hause nimmt. Gut, der eine zahlt bar, der andere mit seiner Kreditkarte, ein dritter wiederum nimmt 
erst bei einer Bank einen Kredit dafür auf. Ein relativ einfacher Vorgang, der keinerlei Anstrengung auf einer anderen Ebene benötigt. 
Leider klappt er nicht immer, denn dies hängt ja auch von der Zahlungskraft der Person ab, ob es so einfach ist.


Wenn also die erste Stufe nicht funktioniert und auch nicht das Einkommen auf Basis der ersten Stufe vergrößert werden kann, 
fügen sich manche, andere gehen über zur zweiten Stufe. Sie fangen an zu beten, zu wünschen oder probieren mit Emotionen und Gedanken 
das Gewünschte in ihr Leben zu ziehen. Es funktioniert manchmal, manchmal aber auch nicht.


Also geht es über zur dritten Stufe, die Menschen basteln sich ein "Wunschbrett" und visualisieren das Gewünschte immer wieder, 
mit und ohne Hilfsmittel. Es funktioniert manchmal, manchmal aber auch nicht.


Wer in seiner spirituellen Entwicklung immer noch nicht aufgegeben hat und von seinen Kenntnissen weit genug ist, versucht es nun damit, 
eine komplette Änderung seines Seins anzustreben, ein anderes "Ich" zu werden, basierend auf einem realen oder fiktiven Vorbild, 
welches man bewundert, manchmal auch beneidet. Auch hier gilt: Es funktioniert manchmal, manchmal aber auch nicht.


Irgendwann auf diesem Weg durch die vier Stufen, nach dem so vieles nicht funktioniert hat, wählen viele Menschen einen einfachen Weg, 
um ihre Selbstachtung zu behalten. Sie beschließen dann einfach, dass irgendjemand anders die Schuld daran trägt, 
dass es nicht funktioniert und dieser andere hat eben mehr Macht als man selbst. Ganz einfach kann das ein Voodoo-Zauber sein, 
ein böser Magier oder ein finsteres Medium. Und so kann derjenige seine Zeit darauf verwenden, einen oder mehrere 
Schuldige zu suchen und kann entweder sich selbst verteidigen oder sich jemanden suchen, der ihn verteidigt. Manchmal ist es ja auch so, 
dass eben der Gott oder die Götter nicht wollen, dass man sein Ziel erreicht oder dass das Ziel einfach nicht zum Seelenplan passt. 
Damit hat man dann eine gute Entschuldigung, dass es eben wegen äußerer Umstände nicht klappt und fühlt sich damit recht gut.


Dummerweise hat man damit aber seine Macht abgegeben und den Grundsatz, dass man ja selbst die Macht hat, völlig verdreht.

Nun, was kann man an dieser Stelle tun, um sich seine Macht zurückzuholen? Ganz einfach, radikal und bestimmt an die Sache herangehen 
und dies auch noch mühelos. Ich weiß, es ist ein Widerspruch, den man aber lösen kann.

1. Halte inne in Deinem emsigen Bemühen, denke nicht mehr daran, handle nicht mehr und vor allem höre auf es zu versuchen. 
Geh in den gegenwärtigen Augenblick, sei Dir des Augenblicks gewahr und atme. Nicht mehr und nicht weniger. 
Dies erfordert etwas Übung, die sich aber lohnt. Manche brauchen Minuten, um in diesen Augenblick zu kommen, andere Wochen oder Monate. 
Weil wir es nicht mehr gewohnt sind, den gegenwärtigen Augenblick wahrzunehmen, statt uns in der Vergangenheit oder der Zukunft zu verlieren.


2. Betrachte die Situation aus allen möglichen Blickwinkeln, auch aus dem Blickwinkel einer anderen Person oder auch so, 
als ob es das Problem eines anderen wäre. So kannst Du Blockaden erkennen, die Dich davon abhalten, Dein Ziel zu erreichen.


3. Achte auf die Zeichen, höre dem Universellen Bewusstsein oder dem Universum zu. Dieses findet eine Lösung, die Dir dann gezeigt wird. 
Du kannst eine plötzliche Einsicht bekommen, Dir fällt ein Buch zu, welches die Lösung beschreibt, Du siehst einen Film mit der Lösung, 
jemand erzählt Dir von einer Sichtweise, die zur Lösung führt, obwohl Du nicht gefragt hast. Die Antwort kommt auf jeden Fall, nur eben nicht als fixes 
Kommando einer inneren Stimme. Sei also wachsam.


4. Richte Dein Handeln auf die gewünschten Umstände hin aus. Im Falle des großen Fernsehers schaffe schon einmal Patz auf Deinem Schrank, 
damit Du ihn auch hinstellen kannst. Ich bin sicher, Dir fällt für Dein Problem ein passendes Handeln ein.


5. Segne alles, was dazu dienen könnte, Dein Ziel zu erreichen. Gemeint ist damit natürlich kein religiöser Segen, wie er in der Kirche gesprochen wird. 
Segnen im eigentlichen Sinn meint einfach, Dinge wertzuschätzen, zu bewundern oder auch zu loben. Segne auch Dein Gefühl der Vorfreude. 
Wobei es generell eine gute Idee ist, alles was Dir dienlich ist, zu segnen und wertzuschätzen.


6. Übe Dich in Vertrauen und sei gewiss, dass es einen Weg gibt, wie Du Dein Ziel erreichen kannst und dass Du diesen Weg auch findest. 
Du kannst darauf vertrauen, dass es eine Macht gibt, die Dich mit allen Mitteln unterstützt, Dein Ziel zu erreichen. 
Zumindest wenn Du damit niemandem schadest oder ihm etwas wegnimmst.


7. Erwarte, dass sich alles zu Deinen Gunsten entscheidet. Es gibt da ein schönes Merkwort, was Du auch nutzen kannst, 
um eventuell aufkommende Zweifel sofort zu negieren: 
"PESA". Perfekt entfaltet sich alles.

Das Universelle Bewusstsein oder Gott oder das Universum oder wie auch immer Du es nennen willst, ist auf Deiner Seite. Immer.
Versuch es nicht, mache es.

Zu Deinem Wohl und zum Wohle aller.

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Unter diesem Menüpunkt findet man viele Texte,

die wir für wichtig halten.

Viel Spaß beim Stöbern

Die vier Spiegelgesetze

Die Spiegelgesetze stützen sich auf die Entsprechung "Wie Innen so Außen" und damit auf das 3. Hermetische Gesetz

1. SPIEGELGESETZ
Alles, was mich am Anderen stört, ärgert, aufregt und in Wut geraten lässt und ich anders haben will habe ich selbst in mir.
Alles, was ich am Anderen kritisiere und bekämpfe oder verändern will,
kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir
und hätte es gerne anders.


2. SPIEGELGESETZ
Alles, was der Andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will und wenn mich das dann verletzt, betrifft es mich – ist dies in mir noch nicht erlöst.
Mein Ego ist beleidigt – ist noch stark.


3. SPIEGELGESETZ
Alles, was der Andere kritisiert an mir und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.


4. SPIEGELGESETZ
Alles, was mir am Anderen gefällt, was ich liebe an ihm, bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im Anderen.


Ich erkenne mich selbst im Anderen. Wir sind in diesen Punkten eins.
Wenn du diese Gesetze erkannt hast, wirst du Folgendes verstehen:


Wenn Du Dich selbst kritisierst oder verurteilst,
dann werden Dich andere kritisieren und verurteilen.
Wenn Du Dich selbst verletzt,
dann werden Dich andere verletzen.
Wenn Du Dich selbst belügst,
werden Dich andere belügen.
Wenn Du Dir selbst gegenüber nicht verantwortlich handelst,
dann werden andere unverantwortlich gegen Dich sein.
Wenn Du Dich selbst beschuldigst,
werden Dich andere beschuldigen.
Wenn Du selbst nicht auf deine Gefühle achtest,
wird niemand auf Deine Gefühle achten.
Wenn Du Dich selbst liebst,
werden Dich auch andere lieben.
Wenn Du Dich selbst respektierst,
dann werden Dich auch andere respektieren.
Wenn Du Dir selbst vertraust,
dann werden Dir auch andere vertrauen.
Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist,
werden auch andere ehrlich zu Dir sein.
Wenn Du Dir selbst Anerkennung schenkst,
dann werden Dir auch andere Anerkennung schenken.
Wenn Du Dich selbst schützt,
werden Dich auch andere schützen.
Wenn Du Dich an Dir selbst erfreust,
dann werden sich auch andere an Dir erfreuen.

 

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Wer war denn eigentlich dieser Jesus von Nazareth?

(dieses Bild ist vom Turiner Grabtuch)

Auch wenn es letztendlich nicht bewiesen werden kann, denke ich das Jesus auf der Erde gelebt hat und da ich an die Unsterblichkeit der Seele glaube bin ich auf fest davon überzeugt das er heute noch existiert.
Ob ihn da nicht manchmal ein wenig ärgert, was aus dem geworden ist was er damals mal gepredigt hat?


Viele Legenden kreisen um seine Person, geboren von einer Jungfrau in einem Stall, so mitten auf einer Reise, diverse Wunder die er gewirkt hat und vieles mehr. Was davon entspricht denn den Tatsachen? Anders herum gefragt, was davon ist denn wichtig das es so war? Man darf hier keineswegs vergessen wie lange es gedauert hat bis die Evangelien geschrieben wurden, keiner von den Verfassern hat Jesus noch gekannt, insofern dürften da auch schon einige Veränderungen und Glorifizierungen mit eingeflossen sein. Ja, und offiziell anerkannt sind ja nur vier Evangelien, eigentlich gibt es da noch ein paar mehr. Dann ist da noch die Frage wie viel von den ursprünglichen Texten noch vorhanden ist und welche Teile davon im Laufe der Jahrhunderte von der Kirche der jeweils aktuellen Lehrmeinung angepasst wurden. So ist der Gedanke des Zölibats erst irgendwann im vierten Jahrhundert festgelegt worden,
also warum sollte Jesus keine Frau gehabt haben, die Diskussion um Maria Magdalena war ja vor einiger Zeit recht aktuell. Und der auch heute noch an vielen Stellen in den Evangelien zu findende Gedanke an die Reinkarnation wurde ja auch erst später als Irrglaube festgelegt.

Um das zu verstehen muss man sich mal Gedanken darüber machen wie denn der „Glauben“ vor seiner Zeit aussah. Wir hatten das Alte Testament, mit einem strafenden Gott, mit Regeln oder Geboten und der Androhung von heftigen Strafen wenn die Menschen dem nicht gehorchten. Hierüber wachten die Priester und Schriftgelehrten, die natürlich alles im Sinne einer Herrschaft über das Volk interpretieren konnten.

Die meisten Menschen hatten keinen Zugang zu irgendwelchen Schriften und lesen konnten eh nur ganz wenige. Also ein ganz tolles System mit dem man die Menschen unterdrücken konnte. Mach genau das was Gott von Dir will, und wir sagen Dir schon was er will, dann geht alles klar. Aber wehe Du spurst nicht, dann „Auge um Auge, Zahn um Zahn“.

Zu Lebzeiten von Jesus war das Land von den Römern besetzt, deren Interesse war eigentlich nur die Menschen ruhig zu halten. Hat sich Jesus jemals gegen die Römer gewandt?
Nein, hat sich nicht gegen die geltende Staatsform aufgelehnt, sondern den Menschen mehrmals klar gemacht sie sollen dies akzeptieren.
Wogegen er sich aufgelehnt hat waren die Priester und der heuchlerische Umgang in den Synagogen, da wo der Glauben verschachert wurde.
Jesus hat Liebe und Vergebung gepredigt, eine Botschaft die heute noch so deutlich und notwendig ist wie damals.

War Jesus der Sohn Gottes? Klar, aber wir sind seine Brüder und Schwestern und ebenso Kinder Gottes. Was unterscheidet ihn von allen anderen?
Meiner Meinung nach nur das Wissen darum, was es mit Gott auf sich hat. Er hat immer wieder betont das er nichts besseres ist als wir und
das auch wir seine Werke vollbringen könnten, wenn wir nur dieselbe Bewusstseinsstufe hätten, oder besser gesagt sobald wir diese haben.

Kommen wir mal zu den Wundern, die Jesus vollbracht haben soll. Ob er über Wasser laufen konnte und Wasser in Wein verwandeln konnte, wer kann das sagen?
Die Quantenphysik zeigt uns heute auf das alles eine Frage des Bewusstseins ist, also warum sollte es nicht möglich gewesen sein.
Andersrum ist das für ein Verständnis von Jesus nicht zwingend notwendig. Interessanter sind da schon die vielen Wunderheilungen, die ihm zugeschrieben werden.
Meiner Meinung war Jesus in höchsten Masse bewusst, hatte einen sehr hohen Energiepegel und war ein sehr charismatischer Mensch.
Die Kraft seines Geistes befähigte ihn Besessene zu heilen, indem er die Macht über die Seelen hatte, die den Betroffenen besetzt hatten.
Bei vielen anderen Kranken sagt er aus, das nicht er die Heilung bewirkt hat, sondern das der Glaube der Betroffenen diese Heilung möglich gemacht hat.
Aus der modernen Biologie und Epigenetik wissen wir welche Macht die Seele hat und welche Heilungskraft die Überzeugung hat, das Heilung möglich ist.

 

Warum musste Jesus dann sterben? Wenn man sich das genau ansieht dann waren es nicht die Römer, die ihn hinrichten wollten, es waren die Priester und Schriftgelehrten,
deren Macht mit der neuen Lehre der unbedingten Liebe und des Verzeihens genommen wurde. Die Römer waren nur Erfüllungsgehilfen, die das Volk ruhig halten wollten.
Der Versuch, die Lehren Jesu mit seinem Tod verschwinden zu lassen, hat nicht funktioniert, zu sehr hatte der Sohn des Zimmermanns die Menschen beeindruckt.
Ganz einfach weil er die Wahrheit gesagt hat. Also blieb der Kirche nichts übrig, als seine Person und seine Lehren mit aufzunehmen.
Und so besteht die Bibel heute aus dem Alten und dem Neuen Testament. Eigentlich hatte Jesus mit seiner Lehre weite Bereiche des Alten Testaments widerlegt.
Das Alte Testament gab der Kirche ihre Macht, weil sie ja der Hüter des Wissens war und genau wusste was Gott von den Menschen will. Das konnte man nicht so einfach aufgeben.

Jesus hat uns aufgezeigt, welche Macht wir haben, wenn wir die Liebe zu allem was lebt, spüren und ausüben. Ein sanfter Revolutionär, ein Wegbereiter für ein Bewusstsein,
das jetzt aktueller ist als je zuvor, immer Menschen begreifen das.

Sehr häufig erlebe ich Ablehnung, sobald in einem Gespräch der Begriff Gott fällt. Dann kommt sofort: „Habe ich nichts mit zu tun, daran glaube ich nicht“.
Und wenn man dann mal vorsichtig nachfragt, dann haben die Gesprächspartner doch eine irgendwie geartete Vorstellung davon, das es doch einen Sinn in dem Ganzen gibt,
nur der herkömmliche Gedanke an den Gott, der uns von der Kirche aufgezwungen wurde, den lehnt man ab.

Auch ich war früher so, nachdem ich von meinen Religionslehrern keine Antworten bekommen habe, waren die für mich recht unglaubwürdig geworden.
Ich sagte immer, das der liebe Gott und sein Bodenpersonal zwei unterschiedliche Firmen sind, die nicht viel gemeinsam haben. Ja, es gab immer wieder einzelne Menschen,
die mich durch ihre Art beeindruckt haben, aber es waren sehr wenige. Wenn man mir früher mal gesagt hätte ich solle mal bewusst die Bibel lesen,
dann hätte ich mich sofort gewehrt. Neugierig geworden durch das Studium des Masterkey Systems von Charles Haanel, fing ich an, dort bewusst nach Wahrheiten zu suchen.
Alles eine Frage des richtigen Bewusstseins, dann findet am dort wahnsinnig spannende Aussagen, deren Brisanz total aktuell sind.
Hat die Kirche wohl vergessen rauszustreichen, widerspricht ihrem Machtanspruch. Kann ja mal passieren.

Für mich ist und bleibe Jesus der größte spirituelle Meister der je auf dieser Erde war.

 

Aus „Du hast die Macht“, Bernd Neuhaus
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