Glaubenssätze in Bezug auf Genetik

Eine Sammlung von Glaubenssätzen, die sich sehr hartnäckig halten, sind diejenigen, die besagen, dass wir alle durch unsere Gene gesteuert werden.

 

Doch untersuchen wir einmal diese vermeintlichen Tatsachen. Als erstes sollten wir uns fragen, wie viele Gene wir überhaupt haben und
da fängt schon die erste Schwierigkeit an. Die Schätzungen gehen von wenigen Tausenden bis hin zu 32.000 Genen, manche „Genfirmen“ wollen
gar 150.000 Genschnipsel entziffert haben, die alle zum Menschen gehören. Das hört sich ja erst einmal recht viel an und irgendwie scheint da ja etwas dran zu sein,
denn nicht umsonst sehen wir unseren Eltern oder Großeltern ähnlich und haben eventuell auch die gleichen Eigenschaften wie unsere Vorfahren.

 Dann komme ich mal zur nächsten Frage, die ich persönlich viel spannender finde als die reine Frage nach der Anzahl der Gene. Wie den meisten bekannt sein dürfte,
entstehen wir aus zwei Halbzellen (Eizelle und Samenzelle, die jeweils einen einfachen DNA-Strang tragen), die sich zusammentun zu einer Stammzelle.
Aus dieser einen Zelle werden zwei, dann vier, dann sechzehn und so weiter und so fort. Bis genügend Zellen vorhanden sind, um uns als Menschen zu bilden.
Nun folgt daraus die Frage, die mir bis jetzt noch niemand der Genetiker und natürlich auch kein Schulmediziner vernünftig beantworten konnte.
Warum wissen die Zellen in meinem Herzen, dass sie zu herzeln haben, die Gehirnzellen sollen denken, die Nierenzellen sollen nieren und so weiter.
Die einzige Antwort, die man bekommt, lautet, dass aus Stammzellen eben jede Zelle werden kann. Ja gut, so weit war ich auch schon, doch woher wissen die Zellen,
dass sie unterschiedliche Aufgaben an unterschiedlichen Körperstellen zu machen haben. Irgendwie muss da doch jemand sein, der das Kommando gibt,
immerhin könnte ja sonst jede der Zellen machen, was sie wollte. Damit wären wir, wenn überhaupt, nur ein komischer Klumpen chaotischer Biomasse.

Das Problem ist einfach, dass wir es hier mit einem Dogma zu tun haben. Das bedeutet, die Aussagen, dass der Mensch durch Evolution entstanden ist
und durch seine Gene bestimmt wird, wird nicht mehr in Frage gestellt, sondern als unbedingt gültig angenommen. Und alle Fakten und Überlegungen,
die dieses Dogma gefährden könnten, werden gleich ungeprüft verworfen. Und Lücken in diesem Dogma werden einfach auf die Liste dessen gesetzt,
was man eben noch nicht erforscht hat oder wo man zu noch keinem Ergebnis gekommen ist. Wobei ich es schon bedenklich finde,
wenn man wichtige Informationen einfach deswegen ignoriert, weil sie nicht ins Bild passen.

 Dogmen zu haben ist für die Menschheit nicht neu, so etwas gab es schon immer. Wie lange hatte zum Beispiel sich die Vorstellung gehalten,
die Erde sei der Mittelpunkt des Universums und jeder, der dies öffentlich anzweifelte, wurde als Ketzer verbrannt. Und die Geschichte ist voll von
kleineren und größeren Dogmen, die irgendwann nicht mehr haltbar waren, sich aber trotzdem sehr lange gehalten haben.

 Aber bilden wir uns doch mal eine Meinung anhand des oben gesagten.
Zum einen können wir festhalten, dass es irgendeine übergreifende Instanz zwischen allen Körperzellen gibt, etwas, das die Richtung vorgibt.
Und dies mindestens seit der Befruchtung der Eizelle. Dann nehmen wir einmal die moderne Zellbiologie dazu, die ganz klar nachweist, dass der Geist
(oder die Gedanken) den Körper steuern und die Gene nur eine untergeordnete Stellung einnehmen. Ja, denn die Gene sind nicht so unveränderbar,
wie man es uns immer erzählt hat. Und einen weiteren Schritt weitergedacht, sind wir bei der Quantenphysik, in deren Bereich schon oft nachgewiesen wurde,
dass nicht nur der Körper durch die Gedanken gesteuert wird, sondern auch die Realität maßgeblich beeinflusst wird.

 Wie kommt es denn dann relativ oft zum Auftreten bestimmter Symptome innerhalb von Familien? Ganz einfach, weil das Kind von der Zeugung ab
bis zum sechsten Lebensjahr alle Informationen der Eltern aufnimmt, also auch deren Lebensgewohnheiten und Denkmuster. Zwischen dem sechsten
Lebensjahr und der Pubertät haben wir das auch noch weitgehend, nur dass dort die Gehirnwellen schon in einem etwas höheren Bereich sind.
Und der Verstand, der Informationen filtern kann und entscheiden kann, welche Informationen, Überzeugungen und Glaubenssätze aufgenommen werden,
entsteht erst mit der Pubertät. 

Diese übergeordnete Instanz bist Du, dieses Hohe Selbst, das sich für das Leben in dieser Dimension einen Körper baut,
mit Hilfe dessen sie ihre Erfahrungen macht.
Du bist nicht dieser Körper und noch nicht einmal Dein Verstand, beides hast Du,
bist Du aber nicht.