Woher kommen unsere Krankheiten?

Ich möchte gerne mal ein paar Zeilen loswerden und damit meine grundlegenden Überzeugungen darlegen. Und dies sind Überzeugungen,
die sich in jahrelanger Arbeit immer wieder bestätigt haben.

Jede Krankheit ist nur eine Botschaft der Seele, oder anders ausgedrückt, eine Diskrepanz zwischen unserem bewussten Denken und Handeln
und unseren seelischen Bedürfnissen. So einfach ist das.

Ihr glaubt es nicht? Lest zum Beispiel mal Rüdiger Dahlkes Standartwerke „Krankheit als Weg“ und „Krankheit als Sprache der Seele“ und vergleicht es mal mit dem,
was Euch oder Euch nahestehende Menschen an Krankheiten, aber auch an unterdrückten Seelenanteilen, Hoffnungen, Bedürfnissen
und anderen seelischen Regungen haben.

Und ihr meint wirklich, man könnte diesen seelischen Konflikten mit irgendwelchen Mittelchen zu Leibe rücken? Damit macht ihr nichts anderes als die Pharmaindustrie,
die mehr oder minder erfolgreich versucht, Symptome zu bekämpfen, ohne an die Ursache zu gelangen.

Wobei es hier eine riesige Ausnahme gibt, aufgrund der sowohl die Schulmedizin als auch andere Mittelchen manchmal einen Erfolg zu verzeichnen haben.
Die Ursache ist der Glaube an die Wirksamkeit der Methode. Der Glaube ist die höchste Ebene der Heilung (siehe die 5 Ebenen der Heilung,
die ich an anderer Stelle schon beschrieben habe). Die bedeutet im Extremfall, wenn ich glaube das Kuhfladen um den kleinen Zeh verteilt meine Krankheit heilt,
dann wird es auch geschehen. Das hört sich mal sarkastisch an, ist aber nur krass ausgedrückt, was die Grundlage jeder Placebowirkung ist.
Und statt diese in Frage zu stellen und aus den Forschungen herauszuhalten, wie es in der Schulmedizin viel zu oft gemacht wird, sollte man sich lieber fragen,
warum dies funktioniert. Dann versteht man nämlich einiges an der Selbstheilungskraft, die jedem Wesen innewohnt.

Vor einiger Zeit hatte ich mal eine kleine Diskussion mit einem sehr fähigen Arzt (auch die gibt es) über die Vielzahl an Medikamenten,
die gerade ältere Patienten jeden Tag in sich hineinschaufeln. Dieser Arzt vertritt ganz klar die Auffassung, dass man mit jedem Medikament ein großes Übel
(das eigentliche Symptom) gegen ein hoffentlich kleineres Übel (die Nebenwirkung) eintauscht.
Auf die Frage, wie man denn die Nebenwirkungen bei so vielen Medikamenten in den Griff bekommen kann, meinte er: „gar nicht“.
Das Problem sind zum einen manche Ärzte, die einfach etwas dazu verschreiben, zu der Sammlung, die der Patient bereits hat, aber auch die Patienten,
die einfach noch eine zusätzliche Pille verschrieben haben möchten. Er meinte dann auch, wenn die Patienten bereit sind, dann setzt er alles ab, bis auf
ein, zwei Medikamente für die eigentliche Grunderkrankung, dann beobachtet er den Patienten ein paar Tage und dann kommen maximal ein oder zwei Medikamente hinzu
und schon ist aus einer Sammlung von bis zu 20 Medikamenten eine übe4rsichtliche Anzahl von zwei oder drei Medikamenten geworden.
Nicht dass ich hier für Medikamente Werbung machen will, aber für einen eingefleischten Schulmediziner ist dies schon eine Haltung, der ich großen Respekt zolle.

Warum ich dies geschrieben habe? Um eins deutlich zu machen: Viele Menschen sind so in dem Konsumverhalten verhaftet, dass es nur darum geht,
mit irgendwelchen Mittelchen seine gesundheitlichen Probleme zu lösen. Und da man erkannt hat, dass die Pharmaindustrie schon immer nur auf Profit aus war,
nimmt man dann eben andere Mittelchen. Und man verkennt dabei, dass auch der Markt an alternativen Mittelchen schon längst von der Pharmaindustrie vereinnahmt wurde,
um genau diese Bedürfnisse der Pharma-Gegner zu befriedigen. Klingelt da was?

Eine echte Heilung kommt aus der Seele heraus, weil auch hier die Krankheit entstanden ist. Kommt aus dem Konsumverhalten raus und übernehmt
wirklich die Verantwortung für Euch selbst.

Macht Euch Gedanken, was Euch Eure Krankheit oder auch die Krankheit von Euch nahe stehenden Menschen bedeutet, was man auf seelischer Ebene ändern kann
oder sollte, um das Problem loszuwerden.