Verlassensangst

In den meisten Fällen entwickelt sich die Angst vor dem Verlassenwerden bereits im frühen Kindesalter, häufig in der Zeit , im Alter von der Zeugung bis ca. 6 Jahre ,
weil wir dort ALLES ungefiltert im Unterbewusstsein speichern . Dies ist auch der Grund, warum Menschen, welche an dieser Angst leiden, keine Erklärung für diese finden.
In Situationen, in denen sie mit ihren Befürchtungen konfrontiert werden, reagieren sie völlig kindlich und sind davon überzeugt,
dass sie völlig alleine sind und niemand für sie da ist.


Derartig starke Gefühle der Verlassenheit treten in der Regel nur in intensiven und intimen Beziehungen auf. Menschen mit solchen Ängsten haben diese Probleme a
uch in Freundschaften. Natürlich treten dann die Ängste meist in einer weniger starken Form als in intensiven Beziehungen auf. Doch das Verlaufsmuster ist in
Freundschaften sowie in Beziehungen sehr ähnlich. Personen, welche das starke Gefühl der Verlassenheit in sich tragen, haben meist emotional unruhige und
unbeständige Beziehungen oder vermeiden diese ganz. Schon die kleinste Veränderung beim Partner wird dramatisiert und schürt den Gedanken, verlassen zu werden.
Gerade zu Beginn der Beziehung wird oft geklammert und im Laufe der Zeit spielen auch Eifersucht und Besitzgier eine große Rolle.
So oder so steht die Gefahr, vom Partner verlassen zu werden, im Mittelpunkt des emotionalen Geschehens.


Menschen, welche oft mit dem Gefühl der Verlassenheit konfrontiert werden, sollten verstehen lernen, dass die Ursache dieses Gefühls weit zurück liegt.
Wahrscheinlich ist es wie bereits erwähnt in der Kindheit entstanden. Es kann helfen, zu versuchen, sich diese vergangenen Bilder ins Bewusstsein zu rufen.
Gleicht man das Vergangene mit aktuellen, vom Gefühl der Verlassenheit geprägten Ereignissen ab, wird man eine Verbindung herstellen können.
Durch die Bewusstwerdung eines immer wiederkehrenden Musters, ist man letztendlich in der Lage, derartige Lebenssituationen besser zu erkennen und
mit MCTS (EFT) die emotionale Bindung zu entkoppeln .
Sonst werden aus dem Unterbewusstsein durch die wirkenden Glaubenssätze immer wieder diese Situationen in das Leben gezogen.

(Text Sigrid)