Wozu dienen Affirmationen?

Immer wieder hört man dass man Affirmationen nutzen soll, um seine Realität zu verändern. Doch wie genau funktioniert das und warum funktioniert es oft nicht?

 

Eigentlich nutzt man Affirmationen, weil man einen ungeliebten Lebensumstand verbessern möchte. Eigentlich gibt es nur drei Lebensbereiche, die jedem Menschen wichtig sind.
Das ist die Gesundheit, der Wohlstand und die Liebe. Mehr oder weniger kann man alles in einen der drei Bereiche einordnen.

 

Doch was ist, wenn jemand krank ist, einsam oder einfach nur notorisch pleite? Die meisten haben da schnell eine Begründung gefunden, warum das so ist.
Der erste ist eben mit einem Virus in Berührung gekommen oder hat was falsches gegessen oder bekommt vom Arzt eben nicht die richtigen Pillen.
Der zweite bekommt einfach keinen Job, oder nur einen total unterbezahlten, und alle anderen wollen etwas von ihm, so dass er nie mit seinem Geld auskommt.
Und der dritte findet einfach keine Partnerin, obwohl er das so gerne möchte und auch alles für die Zukünftige tun würde.

 

So, nun kommen Affirmationen ins Spiel. Der erste sagt sich: „Ich bin ja so gesund“, der zweite: „Ich bin ja so reich“ und „Geld fließt mir immer zu“ und
der dritte affirmiert: „Alle Frauen wollen mich“ oder „Meine Traumfrau kommt in mein Leben“. Gerade in der Partnerschaft bzw. der nicht vorhandenen Partnerschaft
gibt es dann noch den Tip, man möge sich doch so einrichten, als sei die Partnerin schon da, man schläft im Doppelbett, eine Seite das Kleiderschrankes ist frei geräumt
und zum Frühstück deckt man für zwei. Eine ganz üble Falle, meiner Meinung nach.

 

(Im Übrigen habe ich das aus Sicht eines Mannes geschrieben, für Frauen gilt das gleiche, also bitte geschlechtsneutral lesen.)

 

Für alle diese Mangelzustände gibt es Gründe und die liegen nicht im Außen. Punkt.

 

Wir erzeugen durch unser Denken unsere Realität und wenn im Außen etwas nicht passt, dann passt es im Inneren nicht.
Die „Schuldigen an unserem Schicksal“ sind nur die Erfüllungsgehilfen und nicht die Ursache.

Also, dem Mangel liegen also immer Überzeugungen, Glaubenssätze und Erfahrungen zugrunde, die diesen Lebensumstand hervorgerufen haben.
Und nein, Du hast keine Schuld, denn es macht ja keiner bewusst. Weit über 95 % unseres Denkens ist unbewusst.

 

Hier gilt es als erstes die geistigen Ursachen zu finden und zu beseitigen. Einen Weg drum herum gibt es nicht. Nochmal Punkt.

 

Nun kommen wir zu nützlichen Affirmationen. Was können die bewirken?
Sie können Deine Geistige Ausrichtung ändern, nicht mehr und nicht weniger.

 

Also, bitte keinen Endzustand affirmieren, den man sich selbst nicht glaubt. Also: „Ich bin gesund“, während ich schmerzerfüllt durch die Gegend humple, ist nicht der Brüller.
„Ich bin ja so reich“ dem Gerichtsvollzieher zu erzählen während ich durch eine Flut von Rechnungen wate, ist auch nicht toll.
Und zu dem einsamen Frühstück zu zweit, lasse wenigstens den zweiten Teller leer, sonst gibt es noch Streit mit der imaginären Partnerin, weil sie nicht aufgegessen hat.
Solche Affirmationen verstärken den Mangel nur noch, weil Du selbst innerlich weißt, dass es nicht so ist.

 

Wenn also die Ursachen Deiner jetzigen Situation geklärt sind, dann kann man sehr gut den Prozess durch Affirmationen begleiten.

Also: „Ich fühle mich mit jedem Tag besser“, „Ich nähere mich immer mehr der Gesundheit, die ich früher hatte“ oder so.
Besonders letzteres hat den Vorteil, dass ich ja eine klare Vorstellung habe, wie sich das anfühlt, gesund zu sein.

 

Oder: „Ich entdecke immer mehr Möglichkeiten, wie ich Geld verdienen kann“.

 

Oder: „Ich werde immer attraktiver und liebenswerter“. Oder noch viel besser: „Mit jedem Tag liebe ich mich immer mehr“.
Denn eine Partnerschaft kann dann entstehen, wenn ich mir selbst genug bin und nicht jemanden brauche, der meine emotionalen Löcher stopft und selbst genug davon hat.

 

Und bitte immer so, dass Du es Dir auch glauben kannst. Als Prozess, als den Weg zum Ziel, niemals als ein Ziel, was Du noch nicht hast. Das ist unglaubwürdig.

 

Und in Anerkennung Deiner Geistigen Macht kannst Du immer nutzen: „Ich vertraue mir selber und meiner Kraft immer mehr“.

 

Und zum Schluss noch ein paar Anmerkungen zu den Silent Sublimals. Wer es nicht kennt, es sind Affirmationen, die in einem Frequenzbereich liegen,
den wir bewusst nicht mehr wahrnehmen. Meist sind sie dann noch von hörbarer Meditationsmusik begleitet.

Hier sehe ich zwei Punkte, die man unbedingt beachten sollte. Da man ja die Affirmation nicht hören kann, sollte die Quelle, aus der man dieses hat, schon sehr seriös sein.
Denn die Botschaften landen ja ungebremst im Unbewussten.

Man kann so etwas auch selber machen, mit dem Programm „Audiacity“ und im Netz verfügbaren Skripten. Das wäre die sicherste Möglichkeit,
zumal man sich selber eher glaubt als anderen.

Und hierbei ist es dann noch viel wichtiger, dass die Affirmation auch passt, also in keinem Konflikt zu vorhandenen unbewussten Überzeugungen steht.
Denn sonst entstehen unbewusste Konflikte und die stören extrem die geistige Gesundheit.

Um es noch mal ganz deutlich zu machen:
Du gehst nicht mit der Realität in Resonanz, die Du haben möchtest, sondern mit der, die Du innerlich schon bist.
Also geht es darum, Dein Inneres Sein zu verändern, damit das Außen folgen kann.

 

Denkt einfach mal drüber nach.