Gene und DNA des Menschen

Gene und DNA des Menschen sind nicht sein Schicksal und können durch Gedanken und Einstellungen beeinflusst werden.

Ich kann selber entscheiden, wie ich auf das reagiere, was um mich herum geschieht. Wenn ich die Interpretation dessen, was ich sehe, verändere,
verändert sich auch meine genetische Ausdrucksform. Wir sind keine Opfer unserer Gene. Wir sind Herren über unsere Genetik.

In dem Augenblick, in dem du deine Wahrnehmung änderst, schreibst du die biochemische Reaktion deines Körpers neu.

Wenn du es schaffst, dass dein Unterbewusstsein mit deinem Bewusstsein zusammenarbeitet,
dann funktioniert das auch mit dem positiven Denken.

Die Gene spielen eine ziemlich kleine Rolle bei der Entstehung von Krankheiten. Vielmehr hängt dein Gesundheitszustand davon ab, wie du auf deine Umwelt reagierst.
Gene haben nur etwa einen Anteil von einem Prozent an deiner Gesundheit. 99 Prozent deiner Gesundheit werden von deinen Reaktionen auf ein Geschehen bestimmt.

Unser Denken wird überwiegend von unserem Unterbewusstsein bestimmt, welches sich formt, bevor du sechs Jahre alt bist. Du kannst dein Unterbewusstsein nicht verändern,
indem du über es nachdenkst. Deswegen funktioniert das mit dem positiven Denken bei den meisten Menschen nicht. Das Unterbewusstsein ist wie eine Platte.
Wenn du die Platte nicht änderst, ändert sich nichts.

Die Annahme, dass unsere Gene uns formen, ist falsch. Diese Vorstellung macht uns zu Opfern. Ich sage, wir erschaffen unsere Realität selber.
Die Gene sind lediglich die Blaupause. Wir selber sind der Lieferant. Wir können sie sogar umschreiben.

Wenn dein Verstand davon überzeugt ist, dass eine Therapie Erfolg haben wird, sendet dein Gehirn heilende Botenstoffe in den Blutkreislauf,
um deinem Glauben zu entsprechen.
Aber das Gegenteil ist genauso wahr und genauso wirkungsvoll.
Wenn dein Verstand keine Heilung durch eine Therapie erwartet, wirst du keine Heilung erfahren.
Das ist der Nocebo-Effekt.

In den ersten sechs Lebensjahren ist, bildlich gesprochen, in jeder Sekunde ein Aufnahmegerät an. Alles, was das Kind sieht, hört, riecht, fühlt, einfach jede Erfahrung,
wird im Unterbewusstsein gespeichert. Das geschieht, bevor das Bewusstsein überhaupt in Erscheinung tritt.

Dr. Bruce Lipton 
(Entwicklungsbiologe, Epigenetiker und Zellforscher)