Reichtum als Ziel

Reichtum sollte nie als Endziel gewünscht werden, sondern einfach als ein Mittel, um sein Endziel zu erreichen. Erfolg ist abhängig von einem höheren Ideal als der
bloßen Anhäufung von Reichtümern, und wer einen solchen Erfolg anstrebt, der muss ein Ideal formulieren, nach dem er streben will.

Charles Haanel, Masterkey System

 

Im Originalen sagte Charles Haanel in Kapitel 16.5: „Wealth should then never be desired as an end, but simply as a means of accomplishing an end.

Success is contingent upon a higher ideal than the mere accumulation of riches, and he who aspires to such success must formulate an ideal
for which he is willing to strive.”

 

Was will uns Onkel Charles damit sagen? Immer wieder begegnen uns Menschen, deren höchstes Ziel es zu sein scheint, Reichtum anzuhäufen und Millionär zu werden.
Auf die Frage, warum sie dieses möchten, kommt dann oft die Antwort, dann seien sie frei und könnten tun und machen was sie wollten.

Eine schöne Antwort, geprägt von der Werbung wie in: „mein Haus, mein Auto, mein Boot“ oder so ähnlich. Streben wir wirklich danach, andere zu übertreffen, mit einem Haus,
was eventuell kein zuhause ist, mit einem Auto, auf das der Nachbar, den wir vielleicht überhaupt nicht leiden können, neidisch ist und auf ein Boot als Statussymbol?

Indem wir uns solchen Zielen verschreiben, bringen wir uns in das Hamsterrad, was uns die Konsumgesellschaft vorgibt. Arbeite viel,
nimm Kredite auf und schon kannst Du Dir alles leisten.

Ja aber, wirst Du sagen, ich möchte es doch nicht mit Arbeit erreichen, sondern mit dem „Gesetz der Anziehung“ einfach in mein Leben ziehen.
Und so wünschen sich manche diese Dinge, so wie es in den vielen einschlägigen Büchern zur Wunscherfüllung beschrieben wird.

Doch halte einmal Inne, wo liegt denn da der Fokus? Darauf ein Millionär zu sein?

Ich verrate Dir mal etwas: Millionär zu sein ist etwas so abstraktes, dass es kaum möglich ist, hier seine freudigen Gefühle mit rein zu bringen.
Und wenn der stiftende Gedanke, das ist der Gedanke hinter dem Gedanken, der Mangel ist, dann wird es noch unmöglicher.

 

Gedanken haben Macht, konzentrierte Gedanken haben konzentrierte Macht, aber erst der von einem positivem Gefühl durchzogene Gedanke
hat die wirkliche Macht, die zur Verwirklichung strebt.

 

Frage Dich also was Du wirklich möchtest, was Dein Herz zum Singen bringt. Und wenn Du bei diesen Gedanken Zweifel erfährst, ob Du es verdient hast,
ob Du es schaffen kannst, dann erkennst Du Deine Blockaden, die Du gezielt beseitigen kannst.

Denk einfach mal drüber nach.