Geheimnisse über Geld

Nun habe ich mir mal wieder ein paar Gedanken gemacht, und zwar über unsere finanziellen Geschicke.

Der Anlass war das Gespräch mit jemandem, dessen finanzielle Situation immer mehr den Bach runter geht. Wie kommt so etwas, wo wir doch wissen,
das wir unsere Realität durch unser Denken erschaffen? Ja, und dann denken wir natürlich, das wir nicht nur aus der Misere raus wollen, sondern uns am liebsten gar
in Richtung Wohlstand bewegen wollen.

Der Hintergrund hier ist natürlich unser Denken, denn wenn es einmal so richtig bergab geht und nichts so wirklich funktioniert, dann erwarten wir unbewusst ja natürlich auch,
das es weiter bergab geht. Dies ist nun natürlich der erste Schritt, dieses auch zu erkennen. Wenn wir als Negativspirale entlarvt haben, dann wissen wir ja schon mal,
was wir ändern sollten. Doch wie machen wir das?


Es gibt da so ganz tolle Aussagen, wir könnten dadurch reich werden, das wir geben. Ist ja eine tolle Idee, wenn ich nicht weiß, wie ich über die Runden kommen soll,
wie soll ich denn dann noch etwas abgeben?


Machen wir uns da mal Gedanken drüber. Denn selbst Jesus sagte irgendwo, man solle den zehnten Teil abgeben. Nun ja, wenn ich mir so ansehe, was ich überall an Steuer zahle,
da ist der zehnte Teil ja schon mal locker weg, vermutlich noch viel mehr. Aber das ist nicht gemeint. Also, ich habe zwanzig Euro, der zehnte Teil wären zwei Euro,
die kann ich ja dem Bettler in der Fußgängerzone geben. Na ja, auch nicht die beste Idee. Denn zum einen verstärke ich die Situation des Bettlers ja nur,
weil er sich damit dann über Wasser halten kann und so weiter macht wie bisher, und zum anderen trenne ich mich ja auch ungern von diesen zwei Euro,
wenn wir zum Beispiel noch den halben Monat übrig haben.


Nun, wir bekommen vom Universum nicht das, was wir wollen, sondern genau das, was wir schon sind. Das funktioniert mit der Negativspirale ganz toll,
also sollte es auch mit dem Geben so funktionieren. Weil ich durch das Geben ja Wohlstand ausstrahle.


Wie wäre es denn, wenn ich einfach meine geistige Handlung ändere? Weil es ja auch reicht, wenn ich geistig gebe?
Eine Möglichkeit besteht darin, das ich meine zwanzig Euro nehme, durch die Läden laufe, und mir anschaue, was ich alles für diese zwanzig Euro kaufen kann.
Natürlich nur solange, bis ich das Geld tatsächlich ausgegeben habe.


Um hier auf einen Nenner zu kommen, habe ich nun mal nachgedacht. Jeder von uns ist praktisch gezwungen, Geld auszugeben. Für Nahrung, Kleidung, Wohnung etc..
Mit welcher Einstellung mache ich das? Gehe ich zum Beispiel Lebensmittel einkaufen und rechne die ganze Zeit herum, wie viel mir dann noch bleibt?
Oder sehe ich die Vorteile, die ich auslöse, wenn ich dieses Geld ausgebe. Klar, ich habe Essen, das ist notwendig. Der Händler verdient etwas, und kann darum
seinen Laden weiter betreiben. Der Verkäufer verdient sein Geld dadurch, das er in diesem Laden Arbeit hat. Der Produzent der Lebensmittel verdient auch,
kann dadurch auch seine Angestellten und Arbeiter bezahlen. Und so weiter und so fort.

Und schon habe ich aus dem Mangeldenken einer Ausgabe, die ich auf jeden Fall tätigen muss, gedanklich einen Vorgang des Gerne-Gebens gemacht.
Nur durch Umkehrung meiner Gedanken.

Ein anderes Beispiel dazu: Ich entscheide mich, Lotto zu spielen. Warum? Weil ich die Millionen haben möchte, die da gerade im Jackpot sind. Falscher Ansatz.
Ich spiele Lotto, weil es ein Spiel ist. Der Mann im Lottoladen verdient etwas, die Lottogesellschaft, der Staat hat was davon, alle haben etwas davon,
das ich ein paar Euro verspiele.

Probiert es mal aus und sagt mir, ob sich dadurch etwas ändert.

Und so funktioniert das mit allem, nicht nur mit dem Geld