Alle Schwäne sind weiß!!!



Ist das wirklich so? Sind alle Schwäne weiß? Oder gibt es auch andere, schwarze Schwäne?


Um die Aussage wirklich beweisen zu können, müsste man alle Schwäne der Welt betrachten, und wenn da kein schwarzer Schwan bei wäre, dann ist die Aussage richtig und bewiesen. Aber auch nur für den Moment, denn wenn kurz nach dem Beweis ein schwarzer Schwan geboren wird, dann ist die Aussage wieder komplett falsch. Das ist mal reine Logik.

Warum schreibe ich denn etwas so offensichtliches? Weil ich damit etwas verdeutlichen möchte. Und zwar, wie viele Wissenschaften arbeiten und speziell denke ich hier auch an die Medizin. Irgendwann hat Rene Descartes, ein Philosoph, die Trennung zwischen Körper und Geist definiert. Und dies war dringend nötig, weil alles, was mit Geist und Glauben zu tun hatte, eine streng kirchliche Angelegenheit war. Und so ist bis heute die Seele und der Geist aus allen medizinischen Wissenschaften verschwunden. Mit kleinen Ausnahmen, wie beispielsweise die Epigenetik, welche die Wirkung des Geistes auf die Gene untersucht und beweist.

Aber bleiben wir bei unseren Schwänen. Alles Schwäne sind weiß, und wenn man doch einen schwarzen sichtet, dann definiert man eben, er sei kein Schwan.
Und schon ist das Problem gelöst.

Genauso verhält sich die Medizin. Hier werden die schwarzen Schwäne in Form von unerklärlichen Heilungen gesichtet, Spontanremissionen genannt.
Und die werden ganz schnell unter den Teppich gekehrt und tauchen in keiner Statistik auf, weil sie eben nicht in das Bild der „weißen Schwäne“ passen.
Und so erzählt jeder Arzt auf seine Weise von den weißen Schwänen, und überzeugt uns, dass es keine schwarzen Schwäne gibt.
Nur ganz wenige Mediziner haben über solche Spontanremissionen geschrieben und die Frage danach gestellt, wie es geschehen konnte.
Wo liegt der Sinn dahinter, diese Schwäne zu leugnen?

Die Antwort ist genauso einfach wie die Begründung für diese Haltung. Mit „schwarzen Schwänen“ kann man kein Geld verdienen und bei allem Bemühen Kranken zu helfen, sind dies auch Wirtschaftsbetriebe. Und dabei denke ich nicht nur an Krankenhäuser und die Pharma-Industrie.

Nimm einen normalen Hausarzt. Der bekommt von der Kasse eine gewisse Geldleistung pro Behandlung, dies entspricht (geschätzt) 7 Minuten Behandlungszeit. Schon Dr. Bernhard Lowen, der Erfinder des modernen Defibrillators, schreibt in dem Buch: „Die verlorene Kunst des Heilens“ darüber, dass der Arzt einfach keine Zeit mehr für seinen Patienten hat.

Um auf einen Patienten wirklich einzugehen braucht der Arzt beispielsweise 30 Minuten, also 23 Minuten nicht bezahlt. Diese Zeit muss er bei anderen Patienten dann wieder rausholen. Also ungefähr 8 Patienten, für die er je nur 4 Minuten braucht. Dann passt es wieder.

Dazu kommt, dass „schwarze Schwäne“ ja auch noch verlorene Kunden sind. Die Oma und der Opa, die brav einmal die Woche ihr Rezept abholen, jeweils dutzende von Medis da drauf, der Arzt unterschreibt nur noch, dies rechnet sich.

Ja, es gibt sie vereinzelt, diese Ärzte, die sich Zeit nehmen, die Alternativen betrachten, Dauermedikationen überprüfen und teilweise absetzen. Und dann auch noch die, die wirklich verstehen, dass zum Beispiel der Hochdruck-Patient nur viel Stress hat. Ich erlebe das jeden Tag, dass Patienten zu mir kommen, Blutdruck weit über normal. Dann nehme ich mir die Zeit, die Patienten reden sich den Stress von der Seele und dann messe ich nach einer halben Stunde noch einmal, so lange dauerte das Gespräch, und der Druck ist wieder normal. Und das ist noch nicht einmal ein Wunder, sondern nur zuhören. Und wenn man die Patienten dazu noch dazu bringt, die Stressursachen dauerhaft zu beseitigen, dann ist der Effekt auch von Dauer. Einige verstehen es, andere kommen regelmäßig wieder. Und dies in einem Bereich, in dem ich fast nur mit Schulmedizin, Akkupressur, manchmal Chiropraktik und ein wenig Psychologie arbeiten kann.

Und wenn die Patienten dann begreifen, dass sie selbst für ihre Heilung zuständig sind, dass sie bei sich selbst Ursachen erkennen und beseitigen, dann entstehen regelmäßig dutzende von „schwarzen Schwänen“. Man nennt das auch echte Heilung, manchmal auch ein Wunder. Oder Heilung von etwas „Unheilbarem“ laut Schulmedizin.

Die Frage ist immer nur:
Betrachtest Du Deine Heilung als eine Dienstleistung des Arztes oder nimmst Du die Sache selbst in die Hand, weil Du erkannt hast, dass Du selbst unbewusst die Ursachen erschaffen hast?

Also, im Sinne von Morpheus, nimmst Du die rote oder die blaue Pille?