Krank durch Diagnostik

Ein Thema, welches die gesamte Medizin durchzieht wie ein roter Faden sind die vom Arzt gestellten Diagnosen mit den dazugehörigen Prognosen.
Auch wenn es eigentlich der Ethik zugehörig ist, will ich dieses Thema extra betrachten, weil es so umfassend und weit verbreitet ist.

Da geht nun ein Mensch entweder wegen einer Kleinigkeit oder auch nur wegen einer Routineuntersuchung zum Arzt und bekommt eine ernste Diagnose wie zum Beispiel Krebs.
Was passiert dann mit dem Patienten? Selbst in der Schulmedizin ist der Begriff Placebo und Nocebo bekannt, wird aber gerne aus der Forschung herausgenommen,
statt sich mit der Wirkung einmal auseinanderzusetzen.

Der Patient bekommt es natürlich mit der Angst zu tun, geprägt von den allgemein gültigen Aussagen über Krebs, und er darf nun noch fragen,
wie lange er denn wohl noch hat. Und die Auskunft des Arztes fungiert dann ja wohl auch wie ein Rezept.

Also, der Arzt schaut in seine Statistiken, wenn er die nicht im Kopf hat, und sagt dem Patienten zum Beispiel er habe noch drei Monate zu leben.
Sofort stellt sich alles in dem Patenten darauf ein, jetzt wirklich nur noch drei Monate zu leben und schon hat der Arzt wieder einen Fall, der die Statistik bestätigt.

Ich behaupte nun mal, ohne diese Diagnose und Prognose hätte der Patient noch viele lange glückliche Jahre vor sich gehabt. Wie ich darauf komme?
Krebs ist nicht unbedingt tödlich und kann auch geheilt werden, es gibt genügend Mittel und Wege, nur werden diese Wege weder veröffentlicht, sondern verboten,
verunglimpft und als unwirksam medial gebrandmarkt.

Krebs um Beispiel ist ein ganz normaler Vorgang im Körper, jeder Mensch hat Krebszellen, die normalerweise vom Immunsystem sofort beseitigt werden.

Und statt das Immunsystem hier zu unterstützen, macht man dem Patienten eine Höllenangst, es sei unbedingt tödlich, es sei denn, er würde sich für
Chemotherapie, Bestrahlung oder beides entscheiden.

Was macht denn so ein Immunsystem, wenn der Mensch unter Stress gerät? Denn nichts anderes ist Angst, purer Stress. Nehmen wir einmal einen unserer Vorfahren,
der ging auf der Suche nach Nahrung durch die Landschaft und begegnete einer plötzlichen Gefahr, zum Beispiel einem Säbelzahntiger. Was passiert dann im Körper?
Gerade noch war der Körper dabei, aus der Nahrung und Umgebung Energie aufzunehmen, der Körper war auf Wachstum ausgelegt, und mit Wachstum
meine ich auch die Reparaturarbeiten, die ständig im Körper stattfinden. Denn wie wir ja alle wissen, erneuert sich der komplette Körper ständig, Zellen sterben ab
und werden durch neue Zellen ersetzt. Doch jetzt, mit der Reaktion auf den Säbelzahntiger sieht es ganz anders auf. Der Körper stellt blitzartig seine Funktionen um,
und zwar darauf, in Aktion zu treten. Die Verdauung und das Wachstum werden genauso heruntergefahren wie das Immunsystem, denn hat der Mensch im Moment
eine kleine bakterielle Infektion, dann ist es für den Moment unwichtig. Schafft er es nicht vor dem Tiger zu fliehen oder ihn im Extremfall zu besiegen, dann ist diese Infektion
sein geringstes Problem. Er landet in der Nahrungskette auf dem zweiten Platz und ist damit der erste Verlierer.

Genau dieser Mechanismus setzt ein, wenn ein Patient eine solche Diagnose bekommt. Die im Falle des Tigers möglichen Aktionen waren Flucht oder Angriff,
hier kann er beides nicht machen. Gelähmt vor Angst erhofft er sich Hilfe von anderen, und das sind in diesem Fall die Ärzte. Doch statt das Immunsystem nun zu stärken,
wird es durch Chemotherapie oder Bestrahlung noch weiter geschwächt. Sollte der Patient diese Prozedur überleben, dann nur, weil er intensiv an seine Heilung geglaubt hat,
dies wird aber sehr schwer gemacht, wenn der Patient die Nebenwirkungen dieser Therapien spürt.

(Dies ist nur meine Meinung, aber ich könnte ja auch recht haben. Bernd)